Mit 26 Jahren hat der Karfreitags-Kreuzweg auf den Schweinauer Buck schon eine beachtliche Tradition. Und er hat kontinuierlich eine Erweiterung erfahren: aus einer rein pfarrlichen Veranstaltung für die Familien aus St. Walburga wurde zunächst ein Pfarrverbands- und dann ein ökumenisches Angebot mit großem Einzugsbereich. Diesmal waren alle evangelischen und katholischen Gemeinden im Großraum Röthenbach, Eibach, Reichelsdorf vertreten, ergänzt um Weitgereiste aus Worzeldorf und Oberasbach!
Gemeindereferentin Irene Keil und Diakonin Marion Hanek konnten rund 130 Teilnehmende am Treffpunkt begrüßen. An jeder der sieben Stationen wurde ein Tuch ausgebreitet: “Ein Tuch, so blau wie die Nacht” wies hin auf die Gefangennahme Jesu am Ölberg. “Ein Tuch, so rot wie das Blut” auf die Geißelung und Dornenkrönung …. bis hin zu einem “Tuch, so schwarz wie der Tod”. Alle Tücher wurden an das große Kreuz gebunden, das einige Kinder der Prozession voraus trugen. An der 6. Station gedachten die Teilnehmenden des Todes Jesu, indem sie beim Kreuz niederknieten und es berührten.
Auf dem Buck angekommen, wagte Diakonin Hanek einen österlichen Ausblick: “Noch ist Karfreitag, aber wir müssen nicht traurig nach Hause gehen. Übermorgen hören wir von Maria Magdalena und den drei Frauen, dass Jesus auferstanden ist!” Gefragt, welche Farbe denn ein Tuch für den Ostertag haben müsste, schlugen die Kinder vor: “Gelb!” - “Weiß!” - “Pink!” - “Bunt!” Mit einer Kreatividee für den restlichen Karfreitag und dem Vater Unser endete dieser Gottesdienst unter freiem Himmel.
Gemeindereferentin Irene Keil