Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Der frühere Eichstätter Dompropst und langjährige Leiter der Schulabteilung im Bischöflichen Ordinariat, Klaus Schimmöller, vollendet am Samstag, 18. April, sein 85. Lebensjahr.
Prälat Klaus Schimmöller wurde 1941 in Rosenheim geboren und 1967 in Eichstätt zum Priester geweiht. Zunächst war er als Kaplan in Schwabach tätig. Nach weiterführenden Studien in München wurde er 1972 Fortbildungsleiter im Schulreferat der Diözese und zugleich Domvikar. 1983 wählte ihn das Domkapitel zum Domkapitular; zugleich übernahm er die Leitung der Hauptabteilung Schulen und Hochschulen. Von 1985 bis 2008 stand er darüber hinaus an der Spitze der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Eichstätt. Bereits seit 1984 ist Schimmöller zudem als Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat tätig. Von 1991 bis 1996 war er stellvertretender Vorsitzender, anschließend bis 2001 Vorsitzender der Konferenz der Leiter der Schulabteilungen der deutschen Diözesen. 2004 wurde er zum Domdekan gewählt, im Herbst 2010 ernannte ihn der damalige Bischof Gregor Maria Hanke zum Dompropst. Papst Benedikt XVI. verlieh ihm 2008 den Titel eines Päpstlichen Ehrenprälaten, im selben Jahr erhielt er aus den Händen von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Für sein Engagement im Schulwesen wurde ihm 2011 die Ehrenauszeichnung „Generoso Animo“ des Katholischen Schulwerks in Bayern verliehen. Im Bund Katholischer Unternehmer (BKU) sowie in der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) wirkte er als geistlicher Beirat. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2011 blieb Schimmöller der Pfarrseelsorge eng verbunden und übernimmt bis heute regelmäßig Aushilfen in Pfarreien.
Über Jahrzehnte hinweg hat Schimmöller das kirchliche Leben im Bistum Eichstätt maßgeblich geprägt. Besonders hervorzuheben ist sein Wirken im Bildungsbereich: Als langjähriger Leiter der Schulabteilung setzte er wichtige Impulse für den Religionsunterricht und die Entwicklung des katholischen Schulwesens. Sein Engagement reichte dabei weit über die Diözese hinaus und fand auch auf Bundesebene große Anerkennung.