Eichstätt. (pde) – Dr. Clemens Hergenröder (64), Pfarrer der Ingolstädter Pfarreien St. Konrad und St. Josef, wird neuer Dekan von Ingolstadt. Diözesanadministrator Alfred Rottler ernannte den Geistlichen zum 1. April. Seine bisherigen Aufgaben als Pfarrer und als Leiter des Pfarrverbandes Ingolstadt St. Josef-St. Konrad-St. Martin wird er weiterhin wahrnehmen.
Clemens Hergenröder wurde 2001 zum Priester geweiht. Als Diakon sowie in den ersten Monaten nach der Priesterweihe war er in der Münsterpfarrei in Ingolstadt im Einsatz. Anschließend wurde er Stadtjugendseelsorger in Nürnberg. 2003 wurde er als Subregens an das Bischöfliche Seminar nach Eichstätt berufen. Dort übernahm er auch die Leitung des Diözesanen Zentrums für Berufungspastoral. Zu Beginn des Schuljahres 2007 wurde Hergenröder zunächst Pfarrer in Ingolstadt/St. Konrad, seit 2015 auch zusätzlich Pfarrer von Ingolstadt/St. Josef. Bereits seit 2011 war er Stellvertretender Dekan im Dekanat Ingolstadt.
Der bisherige Dekan von Ingolstadt, Klaus Meyer, übernahm ab 1. September 2025 die Leitung des Pfarrverbandes Roth-Büchenbach im Dekanat Roth-Schwabach. Das Amt des Dekans wurde damit vakant.
Laut Dekanatsstatut vertritt der Dekan den Bischof im Dekanat. Er hat die Aufgabe, die pastorale Zusammenarbeit im Dekanat zu fördern und für ein gemeinsames, Pastoralräume und Pfarreien übergreifendes Planen und Handeln der im Dekanat tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sorgen. Zudem pflegt er als Vertreter des Bischofs die Verbindung zu anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie zu den Verantwortlichen und Repräsentanten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien. Dekane werden laut Statut für eine Amtszeit von sechs Jahren ernannt, eine Wiederernennung ist jedoch möglich.