Diözese Eichstätt fördert 60 Projekte weltweit – deutliche Hilfe für Burundi und Ukraine

Die Diözese Eichstätt hat im Jahr 2024 weltweit über 60 Projekte mit rund 835.000 Euro unterstützt. Das geht aus einem Bericht des Referats Weltkirche hervor. Neben langfristigen Partnerschaften stand auch die Hilfe für die vom Krieg betroffene Ukraine im Mittelpunkt.
Teilnehmer des Freiwilligendienstes weltwärts.
Über den Freiwilligendienst weltwärts unterstützte das Bistum Eichstätt unter anderem das Projekt Maher von Schwester Lucy Kurien (3. von rechts im Bild) in der Partnerdiözese Poona/Indien. Foto: Gerhard Rott/pde

Eichstätt. (pde) – Die Diözese Eichstätt hat im Jahr 2024 weltweit 60 Projekte mit rund 835.000 Euro unterstützt. Dazu gehörten Projekte zur Förderung von Bildung, Umweltschutz, Frieden und sozialer Gerechtigkeit, wie aus dem Jahresbericht des Referats Weltkirche hervorgeht.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auch auf dem Krieg in der Ukraine: Aus dem Katastrophenfonds des Bistums wurden für zwei Projekte zur Ukrainehilfe 15.000 Euro zugesagt. Damit zeigt die Diözese Eichstätt, dass nicht nur langfristige Entwicklungspartnerschaften von Bedeutung sind, sondern auch akute Krisen- und Friedenshilfe.

Weitere Förderungen wurden für Projekte in den Partnerbistümern Gitega/Burundi (65.788 Euro), Leitmeritz/Tschechien (25.600 Euro) und Poona/Indien (9.500 Euro) sowie für andere internationale Kooperationspartner gewährt. In Burundi wurde der Ausbau des Sozial- und Pastoralzentrums in Bugendana mit 50.000 Euro aus Kirchensteuermitteln unterstützt. Zusammen mit den dafür zweckgebundenen Spenden wurde der Bau der Berufsschule fortgesetzt. Die Fertigstellung soll 2026 erfolgen.

Gefördert und begleitet wurden 27 weltkirchliche Projekte durch zweckgebundene Spenden in Höhe von 598.270 Euro, davon 440.507,11 Euro für 15 Projekte in Burundi. Zum weltkirchlichen Engagement gehörten im vergangenen Jahr auch Aufwendungen von 571.999,56 Euro für das Collegium Orientale Eichstätt, das Geistliche für die Ostkirchen ausbildet.

Auch im Bereich Bildung und Bewusstseinsbildung war das Referat Weltkirche aktiv: Im Jahr 2024 wurden 31 Bildungsveranstaltungen mit insgesamt 1.960 Teilnehmenden durchgeführt – eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. „Globales Lernen muss der zentrale Ansatz jeglicher Bildung für nachhaltige Entwicklung sein“, ist Dr. Gerhard Rott, Leiter des Referats Weltkirche, überzeugt.

Die Diözese unterstreicht damit ihr Anliegen: „Global denken, lokal handeln“ – und Partnerschaft mit den Menschen in der Einen Welt zu leben. „Wir sind weiter überzeugt, mit unserem Wirken Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit, Kirche und Menschen zusammenzubringen“, sagt Rott. „Besonders angesichts von Krisen wie dem Krieg in der Ukraine sind wir zur Solidarität aufgerufen.“

Die Diözese Eichstätt dankt allen Förderern, Unterstützern und Partnern, durch deren Mitwirken diese Arbeit möglich ist. Der Jahresbericht 2024 und weitere Informationen sind abrufbar unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.