Diözesaninklusionsgottesdienst „Geh unter der Gnade“

Unter dem Motto „Geh unter der Gnade – Geschenke Gottes – Gemeinschaft“ fand am Sonntag, 12. Oktober, ein Inklusionsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Johannes in Hilpoltstein statt. In Anschluss besuchten die Teilnehmenden die Einrichtung für Menschen mit Behinderung Regens Wagner Zell.
Der Inklusionsgottesdienst in Stadtpfarrkirche St. Johannes in Hilpoltstein war gut besucht. Foto: Monja Scholz

Eichstätt/Zell – Unter dem Motto „Geh unter der Gnade – Geschenke Gottes – Gemeinschaft“ fand am Sonntag, 12. Oktober, ein Inklusionsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Johannes in Hilpoltstein statt.

Pfarrer Alfred Grimm, verantwortlich für die Behindertenpastoral im Bistum Eichstätt, hat den Gottesdienst in leichter Sprache zelebriert. Den musikalischen Rahmen gestalteten der Gebärdensprachor Hoffnungsstrahl unter Leitung von Stephanie Kuppe (Referentin für Hörbehindertenseelsorge) mit Musikern und Sängerinnen vom Lautsprachchor Via Nova sowie zwei Stücke des Gebärdensprachchors Zell. In seiner Ansprache griff Grimm die Geschichte über Dankbarkeit in Jesu Gleichnis vom geheilten Aussätzigen auf und machte deutlich, dass Gottes Gnade oft im Alltag verborgen ist – Geschenke, die wir entdecken und wertschätzen sollen.

Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Teilnehmenden kleine Jutesäckchen mit unterschiedlichen Überraschungen – ein Symbol für die vielfältigen Gaben Gottes. Im Anschluss nahmen etwa 50 Personen an einem gemeinsamen Essen in Zell teil. Dort erhielten sie einer Führung durch die Einrichtung der Regens-Wagner-Stiftung, die sich auf die Betreuung und Förderung von Menschen mit Hörbehinderung und zusätzlichen Beeinträchtigungen spezialisiert hat.

Pfarrer Grimm dankte Frau Heike Klier für die Gastfreundschaft und überreichte der Seelsorge Zell eine Bronzefigur des Auferstandenen der Künstlerin Maria Kreuzer. Von Regens Wagner Zell erhielt er den Tabernakel aus dem Gehörlosenzentrum Eibach, der künftig eingelagert oder weiterverwendet werden soll, da das Gebäude abgerissen wird.