Der Festtag der Liebe

Der Festtag der Liebe - ein Impuls von Matthias Blaha
Ein Paar beobachtet den Sonnenuntergang am See.

Seit mehr als 2000 Jahren ist der 14. Februar der Festtag der Liebe. Angefangen haben damit die Römer. Sie verehrten an diesem Tag die Göttin Juno, die Ehefrau des Gottes Jupiter. Die normal sterblichen Ehefrauen bekamen von der Ehre der Göttin etwas ab: Blumen von ihrem Göttergatten.

Die Christen wollten das Fest beibehalten, aber sie konnten mit der Göttin nichts anfangen. So haben sie einen Gedenktag für den Bischof Valentin daraus gemacht. Er soll im zweiten Jahrhundert gelebt und heimlich Liebespaare verheiratet haben, die nach damaligem Recht nicht zusammen sein hätten dürfen: einen Bürger und eine Sklavin beispielsweise.

Dass sich Liebende am Valentinstag Blumen schenken, ist ein schöner Brauch. Ebenso schön ist es, wenn sie immer wieder überlegen: Was kann ich heute sagen und tun, damit du glücklich bist mit mir?

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Matthias Blaha Pfarrer in St. Anton, Ingolstadt