„Das letzte Bild“: Vortrag über Sterbebilder

Ob Franz Beckenbauer, Kaiserin Sissi oder Papst Johannes XXIII: Irmgard Jörg erzählt von ihrer Sammlung und der religiösen, sozialen und kulturellen Bedeutung von Sterbebildern.
Bein Trauerbild
Sterbebilder sind Teil des Gedenkens an Verstorbene und oft auch auf Friedhöfen zu sehen.

Eichstätt. (pde) – Zu einem Vortrag über Sterbebilder lädt das Diözesanbildungswerk Eichstätt am Donnerstag, 7. Mai, um 19 Uhr in den Pfarrsaal der Stadtkirche Eichstätt, Pater-Philipp-Jeningen-Platz 4, ein.

Referentin ist Irmgard Jörg, die eine Sammlung von rund 650.000 Sterbebildern besitzt. Darunter befinden sich Sterbebilder von Franz Beckenbauer, Kaiserin Sisi und Papst Johannes XXIII. Seit über 20 Jahren widmet sich die Sammlerin dieser kulturhistorisch bedeutenden Aufgabe. Sterbebilder, die seit dem 19. Jahrhundert vor allem in katholischen Regionen verbreitet sind, wurden an Trauernde verteilt und sind Teil des christlichen Totengedenkens. Sie erinnern an die Verstorbenen und erbitten oft ein Gebet für sie. Alle Sterbebilder sind registriert und systematisch geordnet. Wenn Irmgard Jörg von ihrer Sammlung erzählt, wird die religiöse, soziale und kulturelle Bedeutung der Sterbebilder deutlich.

Das Diözesanbildungswerk veranstaltet den Vortrag in Kooperation mit dem digitalen Portal „Gedenkfriedhof“. Anmeldung unter Tel.: (08421) 50641, E-Mail: erwachsenenbildung@bistum-eichstaett.de.