Eichstätt. (pde) – Die Pfarreien im Bistum Eichstätt haben neue Pfarrgemeinderäte beziehungsweise Kirchortsräte gewählt. Zur Freude der Verantwortlichen war die Wahlbeteiligung mit etwa 25 Prozent deutlich höher als bei der letzten Wahl vor vier Jahren, als die Zahl bei 17,4 Prozent lag. „Die Gewählten erhalten dadurch ein deutliches Signal, dass ihr ehrenamtliches Engagement vor Ort auch gesehen und geschätzt wird“, meint die für die Organisation der Wahl zuständige Mitarbeiterin im Bischöflichen Ordinariat Stephanie Bernreuther. Richard Ulrich von der Stabsstelle Räte und Gremien ist überzeugt, dass „die Kirche und die Gesellschaft Menschen braucht, die sich einbringen – mit ihren Talenten, ihrer Zeit, ihren Fragen und ihrem Glauben. Da kann die Wahl und die hohe Wahlbeteiligung Mut machen für die Zukunft.“
Spitzenreiter bei der Wahlbeteiligung ist bei den kleinen Pfarreien Ensfeld im Dekanat Eichstätt mit 67 Prozent. Bei den etwas größeren Pfarreien ist es die Pfarrei Meckenhausen bei Hilpoltstein mit knapp 56 Prozent. Bei den Dekanaten lag Eichstätt mit einer Wahlbeteiligung von rund 35 Prozent an der Spitze, gefolgt von Neumarkt mit 33,49 Prozent und Habsberg mit rund 31 Prozent. Im städtischen Raum lag die Beteiligung deutlich niedriger, das Dekanat Ingolstadt erreichte 16,51 Prozent, im Dekanat Nürnberg-Süd machten rund 12 Prozent von ihrem Wahlrecht Gebrauch.