Collegium Orientale: Rektor Oleksandr Petrynko scheidet aus dem Dienst des Bistums Eichstätt aus

Nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze des Collegium Orientale übernimmt Oleksandr Petrynko ab Oktober eine neue Aufgabe in der Schweiz.
Porträtfoto von Oleksandr Petrynko.
Oleksandr Petrynko, der scheidende Rektor des Collegium Orientale

Eichstätt. (pde) – Rektor Dr. Oleksandr Petrynko scheidet mit Ablauf des 30. September auf eigenen Wunsch aus dem Dienst des Bistums Eichstätt aus. Zugleich endet seine Tätigkeit als Rektor des Collegium Orientale in Eichstätt. Zum 1. Oktober übernimmt er eine neue Aufgabe als priesterlicher Mitarbeiter in einer Pfarrei des Bistums Chur in der Schweiz.

Oleksandr Petrynko stammt aus der Ukraine und kam 1998 als einer der ersten Kollegiaten an das damals neu gegründete Collegium Orientale nach Eichstätt. Nach dem Studium der Katholischen Theologie an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg (Ukraine) und an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt absolvierte er ein Promotionsstudium im Fach Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Eichstätter Theologischen Fakultät. Im Jahr 2008 wurde er zum Vizerektor des Collegium Orientale ernannt, seit dem 1. September 2014 leitete er als dritter Rektor die Einrichtung.

Das Collegium Orientale ist ein internationales, ökumenisch offenes und interrituelles Priesterseminar des Bistums Eichstätt. Das Kolleg bietet vor allem Studenten aus den östlichen apostolischen Kirchen, die einen Studienabschluss an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt anstreben, geistliche Beheimatung, spirituelle Begleitung und eine spezielle Studienförderung. Ziel ist es, die Kollegiaten auf dem Weg ihrer Berufung zum Priestertum zu begleiten und für den Dienst in ihren Kirchen zu qualifizieren. Unter der Leitung von Oleksandr Petrynko entwickelte sich das Collegium kontinuierlich weiter und leistete einen wichtigen Beitrag zum Dialog und zur Verbundenheit zwischen den Kirchen des Ostens und des Westens.