Burundi-Partnerschaft in der Willibaldswoche – Sonderkollekte am 5. Juli

Schulbesuche, Festgottesdienste, Begegnungen: Zum 50-jährigen Bestehen der Bistumspartnerschaft Eichstätt – Burundi absolviert eine afrikanische Delegation ein umfangreiches Besuchsprogramm in der Domstadt und an weiteren Orten des Bistums.
Mehrere Menschen präsentieren ein Plakat
Auch der gemeinsame Einsatz für faires Wirtschaften verbindet Eichstätt mit Burundi. Altbischof Simon Ntamwana und Beate Trampert aus Eichstätt besuchen eine Kaffeeplantage in der Nähe von Gitega.

Eichstätt (pde) – Ein vielfältiges und dichtes Besuchsprogramm erwartet die achtköpfige Delegation aus Burundi, die aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Bistumspartnerschaft Eichstätt-Burundi für sieben Tage im Bistum Eichstätt weilen wird. Neben den „großen Terminen“ im Rahmen der Willibaldswoche, die sich in Eichstätt abspielen, wie etwa die Gottesdienste, werden die afrikanischen Gäste auch weitere Orte im Bistum besuchen. So zum Beispiel die Einsatzgemeinden der Geistlichen aus Burundi, die im Bistum Eichstätt Dienst tun. Dazu kommen Schulbesuche, Begegnungen in karitativen Einrichtungen der Diözese, Spendertreffen und Besuche, etwa bei missio in München.

Die Bistumspartnerschaft spiegelt sich auch im öffentlichen Raum wider. Über ihre Geschichte und die gemeinsamen Projekte, wie das Pastoralzentrum in Bugendana, informiert eine Ausstellung, die ab Dienstag, 7. Juli, im Kreuzgang des Doms zu sehen ist. Zur weiteren Unterstützung dieses Leuchtturm-Projekts soll die diözesanweite Sonderkollekte am Sonntag, 5. Juli, dienen. 

Die Gäste werden auch am Mittwoch, 8. Juli, um 18 Uhr am mittlerweile zur festen Einrichtung gewordenen ökumenischen Friedensgebet auf dem Residenzplatz teilnehmen. Delegationsmitglied Schwester Joséphine Toyi, Generaloberin des Bene Tereziya-Institut in Gitega, wird dort sprechen. Die musikalische Gestaltung liegt beim Chor des Collegium Orientale. 

Als gelungene Verbindung des afrikanischen Landes mit Eichstätts Zivilgesellschaft darf man die Aktionswoche werten, die die Welt-Brücke Eichstätt dem in Burundi fair produzierten und gehandelten Kaffee widmet, den sie schon seit Jahren mit Erfolg im Sortiment führt. Am Montag, 6. Juli, gibt es aus Anlass des Besuchs der Delegation aus Burundi einen Info-Tisch im Laden am Marktplatz, am Samstag, 11. Juli, zwischen 10 und 13 Uhr eine Verkostung. 

Und auch sonst wird der Besuch aus der Partnerdiözese in Eichstätt unüberhörbar sein, ob nun am Montag, 6. Juli, beim Zug der Gäste ins Rathaus zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt, der von Blasmusik begleitet wird, oder bei den Konzerten einer burundischen Trommelgruppe am Samstag, 11. Juli, um 12 Uhr auf dem Marktplatz und gegen 15.30 Uhr auf dem Domplatz.

Feierlicher Höhepunkt des Besuchs wird der Festgottesdienst mit den Gästen aus Gitega am Samstag, 11. Juli, um 16 Uhr sein. Gemeinsam mit zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten aus dem gesamten Bistum, die an diesem Tag in Eichstätt zusammenkommen, wird das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft Eichstätt – Gitega im Dom gefeiert.

Mehr zur Bistumspartnerschaft mit Gitega