Bistumsrat berät über Zukunftsthemen und Strukturen der Diözese

Zentrale Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der Diözese standen im Mittelpunkt der Beratungen. Auch strukturelle Entwicklungen und der Umgang mit sensiblen Themen wurden intensiv diskutiert.
Außenansicht des Eichstätter Doms.
Der Bistumsrat der Diözese tagte in Eichstätt.

Eichstätt. (pde) – Der Bistumsrat der Diözese Eichstätt ist zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2026 zusammengekommen. Unter der Leitung von Diözesanadministrator Alfred Rottler befasste sich das Gremium mit aktuellen Entwicklungen und zentralen Zukunftsfragen in der Diözese. Neu im Bistumsrat ist Karlheinz Amler, der als Nachfolger für Gottfried Hänsel aus dem Diözesansteuerausschuss entsandt wurde.

Im Mittelpunkt der Beratungen standen Fragen der kirchlichen Entwicklung, insbesondere die zukünftige Ausrichtung der katholischen Jugendstellen. Darüber hinaus ging es um strukturelle Themen, etwa die geplante Bündelung von Stiftungsstrukturen mit dem Ziel einer effizienteren Verwaltung. Auch ein Nutzungskonzept für ein diözesanes Gebäude wurde beschlossen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Intervention und Aufarbeitung. Dabei wurde deutlich, dass die Weiterentwicklung von Schutzkonzepten und die Aufarbeitung vergangenen Unrechts dauerhaft zentrale Aufgaben bleiben.

Neben den inhaltlichen Themen befasste sich der Bistumsrat auch mit seiner eigenen Arbeitsweise. Diskutiert wurden unter anderem eine verbesserte interne Information sowie Formen einer angemessenen öffentlichen Berichterstattung. Zugleich wurde betont, dass aufgrund der Vertraulichkeit vieler Beratungen nur eingeschränkt über einzelne Inhalte informiert werden kann. Der Bistumsrat ist ein beratendes Gremium, dessen Themen in weiteren Entscheidungsprozessen vertieft werden.