Eichstätt. (pde) - Das Bistum Eichstätt hat ein Aufenthaltsverbot gegen einen Ordensangehörigen ausgesprochen, der von seinem Orden im Landkreis Neumarkt stationiert war. Nach Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs hat die externe Ansprechperson des Ordens die Staatsanwaltschaft informiert. Diese hat das Verfahren im Mai vergangenen Jahres eingestellt, weil ein hinreichender Tatverdacht fehlen würde. Seit Bekanntwerden der Vorwürfe hat der Orden den Mitbruder aus dem Landkreis Neumarkt abgezogen. Das Bistum Eichstätt hat als Vorsichtsmaßnahme zudem ein Aufenthaltsverbot gegen den Ordensangehörigen ausgesprochen und auch den Heiligen Stuhl umgehend über diese Maßnahme informiert.
Die vorliegenden Unterlagen sowie Aussagen wurden vom Orden nach Rom geschickt und der Glaubenskongregation vorgelegt, von der sie nun eine Rückmeldung erwartet.