Auf dem Weg als Pilger der Hoffnung - Romwallfahrt der Abteilung Schule und Bildung begeistert die Teilnehmenden

Als die Reise im Vorfeld des Heiligen Jahres geplant wurde, hieß der Papst noch Franziskus. Nun aber besuchten die 52 Teilnehmenden derPilgerfahrt für „Lehrkräfte & friends“ aus dem Bistum Eichstätt sein Grab und erlebten eine Audienz bei seinem Nachfolger Leo XIV.
Die Gruppe der Wallfahrer.
Die Gruppe (hier am Campo Santo Teutonico) traf in Rom auch den Eichstätter Diözesanpriester Monsignore Dr. Josef Gehr, (vordere Reihe, 7. v. links) der in der vatikanischen Klerus-Kongregation tätig ist. Vor Gehr ist (kniend) der Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Bistum, Markus Moder, zu sehen. Er hatte mit Armin Hückl (ganz hinten) die Reiseleitung. Foto: Tobias Grillmeier

Eichstätt/Rom. (pde) – „Das machen wir wieder!“, lautet das einhellige Fazit der Teilnehmenden einer Romfahrt in den Pfingstferien, die die Abteilung Schule und Bildung der Diözese Eichstätt anlässlich des Heiligen Jahres für „Lehrkräfte & friends“ ausgeschrieben hatte. Auf den Spuren der Apostel Petrus und Paulus sollte die Gruppe nicht nur Eindrücke in der Ewigen Stadt mit ihren zahlreichen Kunstwerken sammeln, sondern auch Gottes Spuren in allen Dingen wahrnehmen. Ausdrücklich verstand sich die Reise als Wallfahrt mit spirituellen Impulsen.

Am Abend des Pfingstmontags hatten sich die 52 Personen zählende Pilgergruppe auf den Weg gemacht, angeführt vom Leiter der Abteilung Schule und Bildung, Ordinariatsrat Markus Moder, und Armin Hückl, dem Leiter des Fachbereichs Schulprofil. Bis zur Heimreise am Samstag hielt die Fahrt zahlreiche Highlights bereit, darunter das Durchschreiten der Heiligen Pforten, der Besuch des Grabes von Papst Franziskus und natürlich die Audienz mit Papst Leo XIV.

„Das Lächeln unseres neuen Papstes ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben“, meint im Rückblick etwa Monika Lachner. „Auch unsere tolle Gemeinschaft war definitiv ein Highlight, nie mussten wir warten, alles hat super geklappt. Ein weiterer Höhepunkt waren die spirituellen Impulse, beispielsweise vor dem Durchschreiten der Heiligen Pforte im Petersdom. Sie haben mich sehr inspiriert und die darin vermittelte Hoffnung werde ich auf jeden Fall in meinen Alltag mitnehmen.“ In der Basilika Santa Maria Maggiore „hat mich besonders die Schlichtheit des Grabes von Franziskus beeindruckt, die ganz im Kontrast zu den Papstgrabmählern im Petersdom steht“, erzählt Lachner.

„Es war schön, gemeinsam unterwegs zu sein und die Kirche als lebendige Gemeinschaft zu erleben“, fasst Agnes Meyer die Reise zusammen.  „Die spirituellen Inhalte, die wir teilen durften, waren gut passend und haben uns auf vielfältige Weise berührt. Es ist immer wieder bereichernd, den Glauben in einer so unterstützenden Gemeinschaft zu erleben und gemeinsam zu wachsen. Es hat gutgetan, dabei zu sein“.

Im Übrigen sei die lange Busfahrt „dann doch nicht so schlimm gewesen wie befürchtet“, berichten Carolin und Rudi Grillmeier. Sie trafen in Rom nicht nur zufällig eine gute Freundin wieder, die in der Stadt lebt, sondern genossen auch die abendlichen Runden mit der Reisegruppe. Ein ganz besonderes Erlebnis war für sie die Prozession und der Einzug in den Petersdom durch die Heilige Pforte. „Sehr gut hat uns auch der Passetto di Borgo, der Fluchtweg zwischen Vatikan und Engelsburg, gefallen.“

Tobias Grillmeier haben besonders die Ausflüge in das nächtliche Rom und der Besuch des deutschen Friedhofs Campo Santo Teutonico begeistert. „Auch die besondere Stimmung bei der Papstaudienz auf dem Petersplatz und der damit verbundene Austausch mit Christen aus der ganzen Welt war auf jeden Fall ein Highlight.“

Christine Angermeier schließlich bringt auf den Punkt, warum es nicht bei diesem einen Aufenthalt in der Ewigen Stadt bleiben muss: „Rom ist immer eine Reise wert“.