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Kirchenmusik

Arbeitskreis Neues Geistliches Lied

Holyphon-Workshop-Tag 2014

Am 13. September 2014 versammelten sich beim Holyphon-Workshoptag der Diözese Eichstätt wieder viele Hobby- und Profisänger und -musiker in Pfünz, die sich singend und spielend mit neuen geistlichen Liedern beschäftigen.

<media 77618 _blank - "TEXT, leseprobe-holyphon-tag, leseprobe-holyphon-tag.pdf, 118 KB">Bericht der Kirchenzeitung</media>


Holyphon-Workshop-Tag 2012 - "Kommt und seht"
Am 10. März 2012 fand der diesjährige Holyphon-Workshop-Tag im Jugendhaus Schloss Pfünz statt. In der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt erschien ein Artikel über die Veranstaltung.

<media 51918 - - "APPLIKATION, Holyphon Workshop Ki Z Leseprobe, Holyphon_Workshop_KiZ_Leseprobe.pdf, 93 KB">Artikel zum Holyphon-Workshop-Tag - erschienen in der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt</media>

Holyphon-Workshoptag 2010 - Unsre Hoffnung hat ein menschliches Gesicht

Mit ihren Texten und Melodien und mit ihrer wunderbaren Art, diese zu vermitteln, hat Kathi Stimmer-Salzeder beim Holyphon-Workshop-Tag 2010 in Pfünz ein menschliches Zeugnis dieser Hoffnung vorgelebt. Schon mit dem Start „Wie der Wind ist Gottes Geist, er weht, wo er will“ ist der „Kathi-Funke“ auf alle Teilnehmer des Workshoptages übergesprungen.

Einen Tag lang konnten wir hautnah die ganze Vielfalt ihrer Musik für die unterschiedlichsten liturgischen und außerliturgischen Feiern erleben und mit nach Hause nehmen. Mit ihren Liedern fasziniert Kathi Stimmer-Salzeder nach wie vor sehr viele Kirchenmusiker aller Couleur, von der Kirchenband über Singkreis bis zum Kirchenchor. Aus diesem Grund hat sie erst kürzlich für ihr musikalisches Lebenswerk den oberbayerischen Kulturpreis 2010 erhalten.

In gewohnt familiärer Atmosphäre hat das übrige Referententeam in ihren Workshops die musikalische Basis erarbeitet, die am Ende des Tages in einen wunderbaren Gottesdienst eingeflossen sind, den der neu ernannte Domkapitular Alfred Rottler mit uns gefeiert hat.

Laudatio auf Kathi Stimmer-Salzeder zur Preisverleihung am 27. Juni 2010

Dr. Marcel Huber (Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

»Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.« Jeder Musikkenner oder auch -liebhaber, der diesen Satz von Victor Hugo liest, weiß sofort, auf welche Erfahrung der französische Autor hier anspielt: Die Musik ist eine Sprache ganz eigener Art und drückt Gedanken und Gefühle aus, die uns allen unmittelbar zugänglich sind ohne sich einfach in Worte übersetzen zu lassen. Es gibt aber auch noch einen Fall, den Victor Hugo nicht berücksichtigt: die Verbindung von Musik und Wort. Daraus entsteht eine Kraft, die sich allen Hörern unmittelbar mitteilt. Eine solche Musik aus dem Geist einer tiefen Religiosität und Frömmigkeit finden wir in den geistlichen Liedern von Kathi Stimmer-Salzeder. »Ich darf Lieder machen« - mit diesem einen Satz formuliert Kathi Stimmer-Salzeder ihre herausragenden Fähigkeiten, Inhalte des christlichen Glaubens in Töne und Sprache zu fassen. So spricht eine Komponistin, die ihr eigenes künstlerisches Schaffen als Dienst begreift - als Dienst an den Menschen. Durch das ihr mitgegebene außergewöhnliche Talent trägt sie ihren Glauben auf eine ganz eigene, unnachahmliche Weise weiter und teilt ihn mit anderen.
Dass Kathi Stimmer-Salzeder sich dabei der Musiksprache unserer Zeit bedient, ist eine sehr bewusste Entscheidung: »Ich bin nicht die große Revolutionärin. Ich habe immer nur versucht, den Glauben für unsere Zeit auszudrücken.« Ihr Medium ist das »Neue Geistliche Lied«, und sie gehört seit vielen Jahren zu den profiliertesten Komponisten innerhalb dieses musikalischen Genres. Dabei grenzt sie sich ganz bewusst von jenen ab, die sich als radikale Neuerer sehen und auch so wahrgenommen werden wollen.
Kathi Stimmer-Salzeder ist sich bewusst, dass sie auf dem Boden einer langen Tradition geistlicher Lieder in der »Volkssprache« steht: Bereits im Spätmittelalter wurde im Rahmen einer ersten Erneuerungsbewegung der Formenschatz zeitgenössischer weltlicher Musik aufgegriffen und auf Lieder religiösen Inhalts übertragen. Nach der Reformation fanden diese Lieder nach und nach Eingang in die evangelischen wie auch in die katholischen Gottesdienste, Seither unterliegen sie einem beständigen Wandel. Bis heute war dabei jede Neuentwicklung immer auch begleitet von einer Diskussion um die Angemessenheit sowohl der Form als auch des lnhaltes. Auf katholischer Seite stellte sich beispielsweise die Frage, ob die »Neuen Geistlichen Lieder« wirklich liturgiegerecht sind. Mit ihren Liedern geht Kathi Stimmer-Salzeder in dieser Hinsicht keinerlei Kompromisse ein, sie erfüllen höchste künstlerische wie auch religiöse Ansprüche.
Ihre Lieder müssen »theologisch und liturgisch passen« - eine Konsequenz, die ihrer klaren Haltung entspricht. Dies wird auch von kirchlicher Seite anerkannt und eindrucksvoll bestätigt: Nicht umsonst begleitete ihr Lied »Du für mich« vor dem XX. Weltjugendtag in Köln das Weltjugendtagskreuz auf dem Weg durch alle deutschen Diözesen. Und nicht umsonst fand ihre »Gloria«-Bearbeitung für den Eröffnungsgottesdienst des Weltjugendtages in Rom auch ganz offiziell Beifall.
Dass ihre Lieder einmal so weite Kreise ziehen würden, konnte die Aschauerin zu Beginn ihres Schaffens selbstverständlich nicht ahnen. Aber mit Sicherheit stand sie von Anfang an hinter ihrem Wort: »Wenn Lieder sich selbst fortpflanzen, dann ist das der Idealfall.« Dieser Idealfall ist schon längst eingetreten, gehören ihre Lieder und lnstrumentalstücke doch in vielen Gemeinden ganz selbstverständlich zum Gemeindeleben und haben gerade in den Kinder-, Jugend- und Familiengottesdiensten ihren unumstrittenen Platz - ebenso wie in den im ganzen deutschsprachigen Raum verbreiteten Kirchengesangbüchern.
Ihre Lieder sind jedoch nicht nur deshalb so wirkmächtig, weil es der Komponistin immer wieder so hervorragend gelingt, in ihren Liedern Musik und Wort zu einer künstlerisch wie religiös überzeugenden Einheit zu fügen. Weitere Gründe dafür sind sicher auch die enorme Produktivität der Künstlerin - bislang hat sie rund 800 Musikstücke komponiert - sowie auch der Umstand, dass sie selbst die beste Interpretin ihrer Kompositionen ist. Bei den Auftritten mit ihren Chören und Ensembles begeistert sie die Menschen. Zugleich ist es ihr ein Herzensanliegen, ihr Wissen, ihr Können und ihre Kreativität weiterzugeben und mit anderen zu teilen, sei es als Chorleiterin oder in Weiterbildungskursen, etwa bei Seminaren und Lehrerfortbildungen zusammen mit dem religionspädagogischen Seminar der Erzdiözese München und Freising. Bei alledem zeigt sich deutlich die pädagogische Ader der gelernten Grundschullehrerin. Als Kultus-Staatssekretär freut mich dieses Engagement natürlich ganz besonders. Und ich bin überzeugt: Kathi Stimmer-Salzeder wäre eine hervorragende Grundschullehrerin und Bereicherung für das bayerische Schulwesen geworden, wäre sie diesem Berufsweg weiter gefolgt!
Ihre musikalische wie pädagogische Doppelbegabung lebt sie nun auf andere Weise.
Mit ihrem künstlerischen Schaffen macht Kathi Stimmer-Salzeder auf beeindruckende Weise deutlich, wie wichtig die ästhetisch-kulturelle Bildung und die Bildung von Werten für uns Menschen sind. Das spielt gerade in unserer zunehmend säkularen Welt und in einer Gesellschaft, die allzu oft nur nach dem unmittelbar verwertbaren Nutzen von Wissen und Fertigkeiten fragt, eine unverzichtbare Rolle. Auch für unsere Schulen halten wir deshalb an einem umfassenden, ganzheitlichen Bildungsbegriff fest, sowie es unsere Bayerische Verfassung fordert: Die ästhetische Bildung, die kulturelle Bildung und die Wertebildung auf der Basis unseres christlich-abendländischen Menschen- und Weltbilds stehen hier gleichwertig neben der Vermittlung von Wissen und Können. Erfolgreich können die Schulen in diesem Bemühen jedoch nur sein, wenn sie darin von möglichst vielen Menschen unterstützt werden, die den jungen Menschen ein Vorbild sind und sie zu einem verantwortlichen, werteorientierten Leben anhalten. Kathi Stirnmer-Salzeder ist ein solcher Mensch! Rückblickend betrachtet ist sie in ihre heutige Arbeit Schritt für Schritt hineingewachsen. Sie hatte das Glück, mit ihrem musikalischen Talent in eine Familie hineingeboren zu werden, in der Musik und Gesang ganz selbstverständlich zum Leben gehörten und gehören. Noch heute ist sie ihren Geschwistern unter anderem im »Aschauer Stimm-Kreis« auch musikalisch eng verbunden. Das Spielen echter Volksmusik mit traditionellen Instrumenten, das gemeinsame Singen in der Familie und der gelebte Glaube haben sie in ihrer Kindheit geprägt und seitdem nicht mehr losgelassen. Diesen Spuren folgte sie weiter, als sie in ihrer Schulzeit in Altötting erstmals mit dem »Neuen Geistlichen Lied« in Berührung kam.
Dabei begann sie schon in jungen Jahren selbst zu texten und zu komponieren, um eine ganz eigene, unverwechselbare Ausdruckskraft zu entwickeln, die bis heute aus all ihren Werken spricht. Und so ist jedes ihrer Lieder ein echtes »Einzelstück« mit einer ganz individuellen Tonsprache und Botschaft. Das gilt auch für ihr neuestes Singspiel »Im Garten des Lebens«, das im März 2010 uraufgeführt wurde. Auf eindrucksvolle Weise stellt es die Verantwortung des Menschen für die Bewahrung der Schöpfung in den Mittelpunkt. Obwohl die Aschauerin durch ihr künstlerisches Schaffen weit über ihre Heimat hinaus bekannt ist, bleibt sie ihr doch bis heute treu. Hier lebt sie mit ihrer Familie, hier ist ihr eigener Verlag ansässig, hier schreibt sie und engagiert sich in der Gemeindearbeit. Und vor allem: Hier macht sie selbst Musik. In den letzten Jahren hat dabei die Volksmusik für sie zunehmend an Gewicht gewonnen. Darin kann man durchaus eine Rückkehr zu ihren eigenen musikalischen Anfängen in der Familie erkennen. Kathi Stimmer-Salzeder zeigt damit auch, dass die Bewahrung unserer Traditionen, unserer Bräuche und unserer Kultur ein Stück aktive Heimatpflege und ein unversiegbarer Quell der Inspiration sind. Frei von jeder Heimat-Tümelei bekennt sie sich zu ihren Wurzeln und trägt ihren Teil dazu bei, den Zusammenhalt in unserem Gemeinwesen zu stärken und den kulturellen Reichtum unserer bayerischen Regionen zu bewahren. Damit ermöglicht sie besonders jungen Menschen die Erfahrung, in einer Gemeinschaft geborgen und beheimatet zu sein.
Gerade weil Kathi-Stimmer Salzeder in Aschau am Inn so fest verankert ist, bin ich überzeugt davon, dass sie sich über den Oberbayerischen Kulturpreis ganz besonders freut. Denn er ist die höchste kulturelle Auszeichnung, die ihr Heimatbezirk seinen Bürgerinnen und Bürgern verleihen kann. Ich bin sicher: Alle, die ihre Lieder schätzen und lieben, freuen sich mit ihr. Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung!


Holyphon-Workshoptag 2009 - Gospel and Spiritual

„Get on board little children“ hieß es am Morgen des 24. Oktober 2009 und der Gospel Train kam bis zum Abend nicht mehr zum Stehen.

Mit dem ganzen Körper musizieren, in Bewegung bleiben, Rhythmus spüren und vor allem die Begeisterung für Musik und Gesang erleben und erfahren, war wieder das verbindende Element aller Fortbildungsangebote beim Holyphon-Workshoptag im Jugendhaus Schloss Pfünz.

Ein gut gemischter Chor von 65 begeisterten Sängerinnen und Sängern hat unter der bewährten Leitung von Regionalkantor Peter Hummel ein extrem vielseitiges Programm erarbeitet. Traditionals wie „Amen“, „Freedom is comin“, „Go down Moses“ und neue Kompositionen im Gospelstil wie „Glory to God“ und „Simply, Alleluia“ vermittelten eindrucksvoll diese sehr direkte Art des Umgangs mit dem Glauben an Gott und die Hoffnung auf Erlösung und Befreiung.

Christiane Gerner versorgte die Sängerinnen und Sänger in Einzelstimmbildung mit den unerlässlichen Basisinformationen für eine Gesunderhaltung der Stimme.

Der Workshop Gitarre mit Pino Völkl erarbeitete gemeinsam mit den Flöten unter der souveränen Leitung von Gabi Slesiona wunderbar meditative Klänge, die in unserem Abschlussgottesdienst für Ruhe und Besinnung sorgten.

Percussion als ganz eigenes Klangerlebnis vermittelte Georg Huber mit seinen Teilnehmern in einer Raum-Klang-Installation zur Kommunion.

Dominik Harrer gab Tipps für Arrangements, die effektvoll und ansprechend sind und vor allem den Möglichkeiten und Anforderungen des jeweiligen Instruments entsprechen.

Obwohl Ottmar Breitenhuber, der Initiator und Motor von Holyphon, in seiner Predigt auch die Widrigkeiten des Miteinanders in der Gemeinde, die Konkurrenz und den nervigen Hickhack der unterschiedlichen Interessengruppen zur Sprache brachte, feierten wir mit den neu erworbenen Kenntnissen ein Fest des Glaubens und der Musik und das vor allem Dank der phänomenalen Improvisationskunst unseres Keyboarders Andreas Kehr, die er im Laufe des Tages auch den Interessierten in seinem Workshop weitergegeben hat.

Holyphon-Workshop im kommenden Jahr:
Samstag 2. Oktober 2010 mit Kathi Stimmer-Salzeder


Holyphon Workshop 2008

„Komm herein, tu deine Sinne, deine Seele auf“ – diesem Aufruf sind in diesem Jahr wieder einhundert interessierte  Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Diözese gefolgt um sich Tipps und Materialien für die kirchenmusikalische Arbeit in ihrer Gemeinde zu holen.

Die Referenten vermittelten in ihren Workshops (Percussion, Gitarre, Keyboard, Arrangieren, Querflöte, Stimmbildung) wertvolle Basisinformationen, aber auch Techniken und musikalische Ideen für den Alltag.

Im großen Saal war unter der Leitung von Regionalkantor Peter Hummel lockeres Aufwärmen, in Bewegung bleiben und mit dem ganzen Körper musizieren angesagt.

Im Meditationsraum erstellte Andreas Kehr (Lehrer am Gabrieli Gymnasium Eichstätt) mit seinen Schülern Grundmuster der Liedbegleitung und macht Lust auf Improvisation.

Den Abschluss dieses erfüllten Tages bildete das gemeinsame Abendlob mit Bischofsvikar Dr. Bernd Dennemark in der Kapelle. Hier vereinigten sich alle mit ihren Referenten zu einer großen Klanggemeinschaft und demonstrierten ihre neu erworbenen Fähigkeiten im Umgang mit der Musik.

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