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✟ HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES

21. April 2019

H HERRN - OSTERSONNTAG

Am Tag

Der g des hl. Anselm und der g des hl. Konrad entfallen in diesem Jahr.

 

Hinweise für die Feier der Osternacht

Beginn nicht vor Einbruch der Dunkelheit, Ende nicht nach Sonnenaufgang; möglichst Ort und Zeit so festsetzen, dass die Zahl der Gläubigen eine festliche Feier ermöglicht.

Die Segnung des Feuers erfolgt nach Möglichkeit außerhalb der Kirche. Der Priester begrüßt die Gemeinde wie sonst bei der heiligen Messe. Wenn die Symbole in die Osterkerze schon eingezeichnet sind und die Weihrauchkörner eingefügt, wird nach der Segnung des Feuers sofort die Osterkerze entzündet. Auch die Kohlen für das Rauchfass werden aus dem Osterfeuer genommen.

Der erste Ruf Christus das Licht wird sofort zu Beginn der Prozession angestimmt, der zweite nach Betreten der Kirche, der dritte vor dem Altar.

Die Osterkerze wird neben dem Ambo aufgestellt; sie bleibt dort bis zum Pfingstsonntag stehen.

Das Exultet (Osterlob) kann auch von einem Laien gesungen werden, wenn kein Diakon da ist und auch der Priester selbst das Osterlob nicht singen kann; in diesem Fall entfällt bei der längeren Form der 2. Teil der Gebetsaufforderung (Darum bitte ich euch. . . dieser Kerze verkünde) und der liturgische Gruß (Der Herr sei mit euch).

Beim Evangelium kann Weihrauch verwendet werden, jedoch keine Leuchter, weil die Osterkerze neben dem Ambo die Leuchter ersetzt.

Zur Unterstützung des Gesangs ist im Notfall der Gebrauch der Orgel auch vor dem Gloria möglich.

Die Speisen können auch in der Osternacht schon gesegnet werden (vgl. Benediktionale 58ff.).

 

Vorzubereiten für die Feier der Osternacht:

MB I oder OsterMB, Vortragskreuz, Feuer mit Kohlenzange, Weihwasser und Weihrauch, Osterkerze mit Zubehör, Kerzen für Prozession, evtl. kleine Kerze oder Zündwachs zum Anzünden der Osterkerze, weiße Paramente; - Lektionar (des betreffenden Lesejahres), Leuchter für die Osterkerze, Wasser zur Taufwasserweihe; Hostienschale mit genügend Hostien; Wein (evtl. für Kommunion unter beiden Gestalten für den Altardienst); Kelch, Kännchen und Altarglocken (Gloria!). - Für eine etwaige Taufe nach der Taufwasserweihe: Buch, Taufkanne und Taufschale, Handtuch, Chrisam, Lavabo zur Reinigung der Hände, weißes Kleid und Taufkerze.

Nach der Feier Weihwasser in die Weihwasserbehälter einfüllen.

 

In der Nacht (bzw. am frühen Morgen des Ostersonntags)

 

 

Hinweis: Da der Ostermontag in Deutschland ein gebotener Feiertag ist, können Begräbnisgottesdienste erst ab Osterdienstag wieder gefeiert werden.

DIE OSTERZEIT

Mit der Osternacht beginnt die Osterzeit, die Zeit der fünfzig Tage von Ostern bis Pfingsten. Sie wird als „ein einziger Festtag“, als „der große Tag des Herrn“, gefeiert. Bei allen Gottesdiensten brennt die Osterkerze. „Vor allem wird in dieser Zeit das Halleluja gesungen“ (KJ Nr. 22).

 

Hinweise

Besonders die Sonntage der Osterzeit sollen in ihrer festlichen Gestaltung das österliche 50-Tage-Fest zum Ausdruck bringen. Als Antwortgesang soll vor allem das Halleluja (mit Psalm oder Vers) gesungen werden, als Abschluss der feierliche Schlusssegen (MB II 542) und das Gehet hin in Frieden, halleluja, halleluja . Die vorgesehenen Messtexte dürfen nicht ersetzt werden durch Texte einer Messfeier, in welcher Taufe, Firmung oder ein anderes Sakrament bzw. Sakramentale gespendet werden (AEM 330, GORM 372).

Die Werktage der Osterzeit haben eigene Messtexte; Votivmessen und Messen in besonderen Anliegen dürfen nur ausnahmsweise gefeiert werden (AEM 333, GORM 376); gewöhnliche Messfeiern für Verstorbene sind nicht erlaubt.

Zum Angelus-Läuten wird in der Osterzeit "Freu dich, du Himmelskönigin“, zum Taufgedächtnis vor dem Sonntagsgottesdienst „ Vidi aquam“ (GL 125,1) bzw. „ Der Geist, der alle Wesen schafft", GL 839, genommen.

Die ersten acht Tage der Osterzeit bilden die Osteroktav und werden wie Hochfeste des Herrn begangen (KJ Nr. 24), allerdings von Dienstag bis Samstag ohne Credo. Die Sequenz kann bis Ostersamstag gesungen oder gebetet werden. Während der Osteroktav wird täglich die Komplet vom Sonntag nach der 1. oder 2. Vesper gebetet.

Von Osterdienstag an ist die Begräbnismesse wieder möglich.

Wo der Ostermontag als Feiertag begangen wird, sollte keine Vorabendmesse am Osterabend stattfinden; wenn unumgänglich, sollte eher am Abend des Ostermontags eine Messe gefeiert werden. Am Abschluss des Ostersonntags könnte sinnvoll eine Vesper oder Osterandacht stehen.

 

 

 

W Feier der Osternacht MB I [63] oder OsterMB 101ff.

* Lichtfeier: Feuerweihe, Lichtprozession, Osterlob (Exsultet feierliche Form: OsterMB 123ff.)

* Wortgottesdienst: Von den sieben alttestamentlichen Lesungen müssen mindestens drei vorgetragen werden, wobei L 3 „Durchzug durch das Rote Meer“ nie ausfallen darf.

 

Gl (Glocken und Orgel) - Tagesgebet –

* Tauffeier: Litanei (entfällt, wenn kein Taufwasser geweiht wird); Wasserweihe, (Taufe), Erneuerung des Taufversprechens, Fürbitten

* Eucharistiefeier: Oster-Prf I, in den Hg I bis III eig Einschübe, eig Einleitung zum Friedensgebet, evtl. Segnung der Speisen (vgl. Benediktionale 58ff.) nach dem feierlichen Schlusssegen (MB I [108] oder OsterMB 175ff.) Gehet hin in Frieden, halleluja, halleluja (bis zum 2. Ostersonntag einschließlich; wenn gesungen, bis zum Ende der Osterzeit)

L1: Gen 1,1 – 2,2 (oder 1,1.26–31a)

APs: Ps 104,1–2.5–6.10 u. 12.13–14b.24 u. 1ab

(R: vgl. 30; GL 312,2) oder Ps 33,4–5.6–7.12–

13.20 u. 22 (R: vgl. 5b)

L2: Gen 22,1–18 (oder 22,1–2.9a.10–13.15–18)

APs: Ps 16,5 u. 8.9–10.2 u. 11 (R: vgl. 1; GL 312,3)

L3: Ex 14,15 – 15,1

APs: Ex 15,1b–2b.2c–3.4–5.6 u. 13.17–18

(R: vgl. 1bc; GL 312,4)

L4: Jes 54,5–14

APs: Ps 30,2 u. 4.5–6b.6cd u. 12a u. 13b

 

L5: Jes 55,1–11

APs: Jes 12,2.3 u. 4bcd.5–6 (R: 3; GL 312,6)

L6: Bar 3,9–15.32 – 4,4

APs: Ps 19,8.9.10.11–12 (R: Joh 6,68c; GL 312,7)

L7: Ez 36,16–17a.18–28

APs: Ps 42,3.5 u. 10a; 43,3–4 (R: vgl. 42,1;

GL 312,8)

oder Ps 51,12–13.14–15.18–19 (R: vgl. 12a;

GL 301)

Epistel: Röm 6,3–11

APs: Ps 118,1–2.16–17.22–23

R: Halleluja (GL 312,9)

Ev: Lk 24,1–12

L1: Apg 10,34a.37-43

APs: Ps 118,1–2.16–17.22–23 (R: vgl. 24;

GL 66,1/335)

L2: Kol 3,1-4 oder 1 Kor 5,6b-8

Ev: Joh 20,1-9 oder Joh 20, 1-18 oder Lk 24,1–12

Bei der Abendmesse: wie am Tag oder Lk 24,13-35

Off eig

Die Mitfeier der Osternacht gilt als Lesehore

W M vom H: MB I [110] oder OsterMB 178ff., anstelle des Allgemeinen Schuldbekenntnisses empfiehlt sich die Besprengung mit dem in der Osternacht geweihten Wasser, Gl, Sequenz (GL 320), Cr (bzw. Taufgelübdeerneuerung), Oster-Pfr I, in den Hg I-III eig Einschübe, evtl. Segnung der Speisen (vgl. Benediktionale 58ff.), feierlicher Schlusssegen (MB I [108] oder OsterMB 183ff.); Entlassruf mit Halleluja

 

Kornbacher Joseph, Neumarkt, ✝ 1995, 92 J.

Abkürzungen

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