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Hl. Scholastika, Jungfrau, Schwester des hl. Benedikt

10. Februar 2018

G Off vom G (Com Jf: StG III 1172), eig BenAnt

1. Vp vom So

oder aus den AuswL, z. B.:

W M von der hl. Scholastika (Com Jf oder Or)

L: 1 Kön 12,26–32; 13,33–34

Ev: Mk 8,1–10

L: Hld 8,6–7

Ev: Lk 10,38–42

 

Ratti Achille, Papst Pius XI., ✝ 1939, 81 J.

Sießegger Josef, Joshofen, ✝ 1980, 75 J.

Drückl Franz, Gerolfing, ✝ 2003, 87 J.

 

 

Hinweis zum Vierzigstündigen Gebet

In manchen Pfarreien findet in diesen Tagen (Sonntag bis Dienstag) das sogenannte Vierzigstündige Gebet statt. Dabei ist zu beachten:

Es wird empfohlen, dass in Kirchen und Kapellen, denen die Aufbewahrung der hlst. Eucharistie zusteht, über die Kartage hinaus alljährlich eine feierliche Aussetzung des Allerheiligsten erfolgt, die eine angemessene Zeit dauert, damit die örtliche Gemeinde das Geheimnis der Eucharistie tiefer bedenkt und verehrt (vgl. CIC c. 942).

Die große Hostie für die Monstranz soll mitkonsekriert und das Allerheiligste nach der Messfeier ausgesetzt werden. Während der Messfeier darf im selben Raum der Kirche oder Kapelle das Allerheiligste nicht ausgesetzt sein (vgl. JEuch Nr. 61 und CIC c. 941, § 2).

Nach dem Schlussgebet der Messfeier wird einer der eucharistischen Hymnen gesungen (GL 492-498; 791; 792; 789). Währenddessen setzt der Priester das Allerheiligste aus und inzensiert es. Dann bleibt er an der untersten Stufe des Altares knien bis der Hymnus zu Ende gesungen ist. Nach dem Hymnus stehen Priester und Assistenz auf, machen eine doppelte Kniebeuge (Prostratio) und gehen auf kurzem Weg (ohne Orgelnachspiel) in die Sakristei.

Es ist sinnvoll, die Votivmesse von der heiligen Eucharistie am Montag und am Dienstag unter verschiedene Thematik zu stellen, z. B. Christus gibt uns das Brot des Lebens (Ex 16, 2-4.12-15; Joh 6 24b-35) und Christus, in der Eucharistie gegenwärtig als Priester und Opferlamm (1 Kor 10,16-17; Mk 14,12-16.22-25).

Die entsprechenden Texte sind im MB II 1093ff. (bzw. MB II [1988] 1125ff.) und Messlektionar VIII 391-424 (Lektionar VI/1, 1973, 504-526) zu finden. Entsprechende Gesänge vgl. auch Euch. Lob, 1977, 1995 und 5. geänderte Auflage 2015.

Aus dem Gotteslob eignen sich zum gemeinsamen Gebet gut die Andachtsabschnitte: 675,3; 675,6; 676,1; 675,8; 676,3. Für das persönliche stille Verweilen vor dem Allerheiligsten sollte - evtl. nach einer kurzen Ansage - ausreichend Zeit vorhanden sein.

Hinweis: Am 13. Mai 1992 hat der hl. Papst Johannes Paul II. einen Welttag der Kranken eingeführt, der alljährlich am 11. Februar begangen werden soll.