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DER OSTEROKTAV

19. April 2022

Die g des hl. Leo IX. und des sel. Marcel Callo entfallen in diesem Jahr.

Off von der Osteroktav, Te Deum, Komplet vom So (vgl. Hinweis Osterzeit Nr. 4)

W M vom Tag (MB II oder OsterMB), Gl, Oster-Prf I (diese Tage), in den Hg I-III eig Einschübe, Entlassruf Gehet hin in Frieden. Halleluja, halleluja

L: Apg 2,14a.36-41

Ev: Mt 28,8-15 (Lektionar IV/1, 1971, 489) oder (falls schon am Ostermontag die Mt-Perikope verwendet wurde)

 

Egner Andreas, Mühlheim, ✝ 1949, 86 J.

Schuster Rupert, Ingolstadt, ✝ 1961, 63 J.

Heindl Andreas, Gungolding, ✝ 1983, 71 J.

Hofer Franz Xaver, Schelldorf, ✝ 1992, 76 J.

 

Hinweis: Das Leben von Marcel Callo, geboren am 6. Dezember 1921 in Rennes (Frankreich) als zweites von neun Kindern, wird in der Pfadfinderbewegung und in der Katholischen Arbeiterjugend (KAJ) geprägt. Er arbeitete in einer Buchdruckerei. Zur Zwangsarbeit verpflichtet, fährt er am 19. März 1943 „als Missionär“, wie er selbst sagt, nach Deutschland. Dort baut er zusammen mit fünf katholischen Jungarbeitern, zwei Pfadfindern und Seminaristen von neuem die KAJ auf, wird aber am 19. April 1944 verhaftet, weil er „viel zu katholisch“ ist. Es ist der Anfang des Kreuzweges, der ihn ins Gefängnis nach Gotha und in das Konzentrationslager Mauthausen führt, wo er am 19. März 1945 an Erschöpfung stirbt. Für einen seiner Mithäftlinge, der ungläubig war und ihn sterben sah, „war es eine Offenbarung: sein Blick verriet die tiefe Überzeugung, dass er auf das Glück zuging“.

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