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Sexueller Missbrauch - Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Eichstätt, 12.03.2010. (pde) - Um Aufmerksamkeit und Offenheit gegenüber Menschen, die Opfer von Missbrauch und Gewalt wurden, hat Bischof Gregor Maria Hanke die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diözese Eichstätt gebeten. „Wir wollen eine ehrliche Aufklärung, frei von falscher Rücksichtnahme, selbst wenn uns Vorfälle gemeldet werden, die schon lange zurückliegen,“ betont der Bischof von Eichstätt in einem Brief an die Priester und Diakone, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden, kirchlichen Einrichtungen, diözesanen Schulen und der Caritas im Bistum Eichstätt.

In seinem Schreiben weist der Bischof pauschale Vorwürfe gegenüber der Kirche zurück: „Missbrauch und Gewalt sind nicht – wie manchmal der Eindruck erweckt wird - ein systemisches Problem der katholischen Kirche“. Doch jeder einzelne Fall sei „in höchstem Maß schmerzlich und verwerflich“.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst bittet der Bischof, den Menschen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch wurden, Begleitung und Hilfe anzubieten, aber auch auf Menschen zuzugehen und sich ihrer anzunehmen, die Schuld auf sich geladen haben. Auch im Fall persönlicher Vergehen werden die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, sich an die vorgesehenen Ansprechpartner zu wenden.

Thema Sexueller Missbrauch

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Strafrechtliche Überprüfung von Fällen aus der Forschungsstudie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt