Vorbeugen - Prävention

Schutz und Sicherheit aktiv gestalten

Die Prävention sexualisierter Gewalt hat im Bistum Eichstätt einen hohen Stellenwert. Als haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen wir Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene in verschieden Bereichen und arbeiten mit ihnen zusammen. Die Menschen sind uns anvertraut worden. Damit tragen wir eine große Verantwortung für ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl. Deshalb haben wir auch die Pflicht, sie vor jeder Form von Übergriffen, Missbrauch und Gewalt zu schützen.

Illustration eines Stoppsymbols, die von zwei illustrierten Menschen umrandet wird.

Prävention und eine Kultur der Achtsamkeit

Wir wollen im Bistum eine Kultur der Achtsamkeit leben. Bei uns sollen Kinder, Jugendliche und Schutzbefohlene eine Atmosphäre von Wertschätzung und Respekt erleben, in der ihre Persönlichkeit gestärkt und ihre Gefühle ernst genommen werden. Wir sind ansprechbar für ihre Themen und Herausforderungen, respektieren ihre persönlichen Grenzen und gehen achtsam mit Nähe und Distanz um.

Ein Schutzkonzept ist für uns unverzichtbar. In unserer Pfarrei entstand eine besondere Sensibilität für das Thema und der Wille dem zu begegnen. Es braucht viel Kommunikation nach innen und außen damit Vertrauen wachsen kann. Das Erstellen eines Schutzkonzeptes und dessen konsequente Umsetzung war die logische Konsequenz. In einer positiven Dynamik reden wir nun offener, handeln schneller und schaffen Bedingungen, die Missbrauch wesentlich erschweren.
Pfarrer Stefan Wingen (Hofkirche Neumarkt)

Schutzkonzepte für Einrichtungen

Schutzkonzepte schaffen Transparenz, unterstützen die Einschätzung von Situationen und sollen so Übergriffe und Fehlverhalten verhindern. 

Schutzkonzepte sollen von allen Pfarrverbänden, Verbänden, und Einrichtungen gemeinsam mit haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden vor Ort entwickelt und an die die speziellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. In Gremien und Gruppen werden dabei gemeinsam Verhaltensregeln erarbeitet und festgelegt. Ein wichtiger Baustein der Schutzkonzepte sind die Beschwerdewege, in denen Vertrauenspersonen benannt werden.

Vertrauenspersonen sind die Ansprechpartner vor Ort, an die sich Menschen wenden können, wenn sie das Gefühl haben, dass im Umgang miteinander etwas nicht stimmt oder sie sich unwohl fühlen. Durch klare und transparente Beschwerdewege sollen sie dazu ermutigt werden, sich Rat zu holen oder gemeinsam mit anderen nach Lösungen zu suchen.

Eine Vorlage für die Erstellung von Schutzkonzepten, sowie weiterführende Materialien, finden Sie im Downloadbereich.

Downloads

Präventionsschulungen

Darüber hinaus sind alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums dazu verpflichtet, alle fünf Jahre an einer Präventionsschulung teilzunehmen.

Ihre Ansprechpersonen im Bistum


	Bild von 
	Barbara Eberl
Barbara Eberl Leiterin der Stabsstelle Prävention, Präventionsbeauftragte, Referentin für Tage der Orientierung 08421 50831 praevention@bistum-eichstaett.de Luitpoldstr. 2, 85072 Eichstätt Website
Dr. Marc J. Kalisch Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht, Stellv. Leiter der Stabsstelle Prävention und Stellv. Präventionsbeauftragte sowie Stellv. Interventionsbeauftragter 08421 50202 kirchenrecht@bistum-eichstaett.de Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt
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