Von sexualisierten Witzen und unnötigen Berührungen über die Aufforderung zu sexualisierten Handlungen bis hin zur Vergewaltigung.
Diese Form der Gewalt dient als Waffe zur Erniedrigung und Unterwerfung von Menschen. Das Selbstwertgefühl und die persönliche Würde der betroffenen Personen werden dabei auf eine ganz persönliche Art und Weise verletzt.
Das Ausüben von Kontrolle erfolgt bei spiritueller Gewalt durch den Missbrauch von Glauben und religiöser Autorität. Hierbei werden Menschen entmündigt, manipuliert und ausgegrenzt bzw. von anderen Menschen abgeschottet.
Von Tritten und Schlägen bis hin zu Messerstichen. Diese Form der Gewalt verletzt den Körper und hinterlässt meist sichtbare Spuren. Doch nicht nur körperliche Verletzungen können hierbei entstehen, auch psychische Auswirkungen sind häufig.
Ständige Herabsetzungen, Drohungen oder Ausgrenzungen sind Beispiele von psychischer Gewalt. Hierzu zählen auch emotionale Manipulation sowie das zielgerichtete Schüren von Ängsten bei den Betroffenen. Diese Form der Gewalt ist häufig schwerer zu Erkennen, da keine körperlichen Verletzungen sichtbar sind. Aber auch wenn von außen nichts erkennbar ist, kann diese Form der Gewalt tiefe seelische Wunden hinterlassen.
Betroffene von physischer, psychischer oder spiritueller Gewalt/geistlichem Missbrauch können sich an die Interventionshotline der Diözese Eichstätt unter 08421/50-500 wenden. Hier werden ihnen die weiteren Verfahrenswege aufgezeigt.
Bei spiritueller Gewalt/geistlichem Missbrauch steht ebenfalls die Anlaufstelle "Gegen Gewalt in Kirche" allen Erwachsenen zur Verfügung.
Gegen Gewalt in Kirche
Für Betroffene/Opfer von sexualisierter Gewalt stehen separate Verfahrenswege zur Verfügung:
Hilfe für Betroffene