Priester

In besonderer Beziehung zu Christus

Konzelebration im Eichstätter Dom

In der katholischen Kirche sind alle Getauften und Gefirmten Teil des „allgemeinen Priestertums“. Das heißt: Jeder Christ hat eine Verbindung mit Jesus und ist eingeladen, Gott zu dienen.

Darüberhinaus gibt es noch das besondere Weihepriestertum. Das sind Geistliche, die durch die besondere Weihe befähigt werden, "in persona Christi" zu handeln. Durch die Weihe bekommen sie die Vollmacht, im Namen Christi zu handeln. So können sie den Menschen zeigen, dass Gott ihnen nahe ist.

Der Priester ist also ein Geistlicher, der befähigt ist mit Vollmacht und im Namen Christi zu handeln. Er leitet beispielsweise die Heilige Messe, also die Eucharistiefeier. Dort wird die Nähe Gottes besonders erfahrbar.
Der Priester spendet außerdem die Sakramente, die besonderen Zeichen der Gnade und Liebe Gottes für die Menschen.

Videos/Nachrichten zur Priester- und Diakonenweihe

  • Live aus Eichstätt: Priesterweihe im Dom zu Eichstätt

    Wir übertragen live aus dem Eichstätter Dom die Priesterweihe am 25. April. Weihbischof Adolf Bittschi Mayer aus Sucré (Bolivien) wird Nikolai Losev, Jonas Reißmann und Sebastian Scharnagl zu Priestern weihen.

    PV Roth-Büchenbach, PFR Hl. Edith Stein, Nürnberg, PV Berching, PV Communio Ingolstadt-West, PV Ingolstadt St. Augustin-St. Canisius

  • Live aus Pune: Weihe von Simon Almeida zum Bischof von Poona

    Unser Partnerbistum Poona (Indien) überträgt am 17. Januar live die Bischofsweihe von Msgr. Simon Almeida zum Bischof von Poona. Wir übernehmen an dieser Stelle den Livestream unserer Kolleginnen und Kollegen aus Indien. Beginn ist 12 Uhr deutscher Zeit.

    Nach dem Gottesdienst finden Sie hier die Aufzeichnung der Liveübertragung. Bitte beachten Sie, dass die Datei einen sehr langen Vorspann von etwa 80 Minuten hat. Der eigentliche Gottesdienst beginnt bei ca. 1:20:00.

  • Auf dem Weg zum Priester: drei Männer haben die Diakonenweihe empfangen

    Auf dem Weg zum Priester: drei Männer haben die Diakonenweihe empfangen

    Sie begleiten Menschen, spenden Sakramente und stellen sich ganz in den Dienst der Kirche: drei Männer im Bistum Eichstätt stehen kurz davor Priester zu werden. Sie wurden Ende Juni in Eichstätt zu Diakonen geweiht – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Priestertum und ein bewegender Moment, nicht nur für die Kandidaten selbst.

  • Symbolbild

    Priester feiern Weihejubiläen

    Rund um das Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus können 15 Geistliche im Bistum Eichstätt ihr Jubiläum für 25, 40, 50 oder 60 Jahre Priestertum feiern. Elf von ihnen haben der Veröffentlichung ihres Weihejubiläums zugestimmt.

  • Live aus Schwabach: Weihe von zwei ständigen Diakonen

    Wir übernehmen live die Übertragung aus der Kirche St. Peter und Paul in Schwabach mit der Weihe von zwei ständigen Diakone. Das Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt um 10 Uhr. Die Übertragung wird realisiert durch ein Team aus der Pfarrei Schwabach.

  • Freude in Eichstätt: Zwei neue Priester sind geweiht

    Das Bistum Eichstätt hat zwei neue Priester. Bischof Gregor Maria Hanke hat Armin Drechsler und Thomas Büttel (beide 26) an diesem Samstag zu Priestern geweiht. Knapp 500 Menschen feierten mit den beiden Neupriestern ihre Weihe in Eichstätt. In seiner Predigt erklärte Bischof Hanke, wofür die Kirche Priesterberufungen benötigt.

    Pfarrei Berching, Pfarrei Holnstein, Pfarrei Pollanten, Pfarrei Staufersbuch, Pfarrei Waldkirchen, Pfarrei Weidenwang, Pfarrei Kuratie Erasbach, Pfarrei Laibstadt, Pfarrei Expositur Aberzhausen, Pfarrei Liebenstadt, Pfarrei Thalmässing, Pfarrei Pleinfeld, Pfarrei Sankt Veit, Pfarrei Stirn, Pfarrei Walting, Mariä Himmelfahrt

  • Live aus Eichstätt: Priesterweihe 2024

    Zwei Diakonen wird der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 20. April, in der Eichstätter Schutzengelkirche durch Handauflegung und Gebet die Priesterweihe spenden. Die feierliche Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr. Die Weihekandidaten in diesem Jahr sind Armin Drechsler (26) aus Heideck und Thomas Büttel (26) aus Bischberg bei Bamberg.

    Pfarrei Berching, Pfarrei Holnstein, Pfarrei Pollanten, Pfarrei Staufersbuch, Pfarrei Waldkirchen, Pfarrei Weidenwang, Pfarrei Kuratie Erasbach, Pfarrei Laibstadt, Pfarrei Expositur Aberzhausen, Pfarrei Liebenstadt, Pfarrei Thalmässing, Pfarrei Pleinfeld, Pfarrei Sankt Veit, Pfarrei Stirn, Pfarrei Walting, Mariä Himmelfahrt

  • Priesterweihe in Eichstätt

    Zwei Diakonen wird der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 20. April, in der Eichstätter Schutzengelkirche durch Handauflegung und Gebet die Priesterweihe spenden. Die feierliche Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr und wird live übertragen.

    Pfarrei Berching, Pfarrei Holnstein, Pfarrei Pollanten, Pfarrei Staufersbuch, Pfarrei Waldkirchen, Pfarrei Weidenwang, Pfarrei Kuratie Erasbach, Pfarrei Laibstadt, Pfarrei Expositur Aberzhausen, Pfarrei Liebenstadt, Pfarrei Thalmässing, Pfarrei Pleinfeld, Pfarrei Sankt Veit, Pfarrei Stirn, Pfarrei Walting, Mariä Himmelfahrt

  • Live aus Eichstätt: Weihe von zwei Priesterkandidaten zu Diakonen

    Zwei Priesteramtskandidaten der Diözese Eichstätt wird Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 24. Juni, in Eichstätt zu Diakonen weihen. Die Theologen leisten derzeit ein Pastoralpraktikum in einer Pfarrei des Bistums ab. Der Gottesdienst in der Schutzengelkirche beginnt um 9.30 Uhr.

    Pfarrei Berching, Pfarrei Holnstein, Pfarrei Pollanten, Pfarrei Staufersbuch, Pfarrei Waldkirchen, Pfarrei Weidenwang, Pfarrei Kuratie Erasbach, Pfarrei Laibstadt, Pfarrei Expositur Aberzhausen, Pfarrei Liebenstadt, Pfarrei Thalmässing, Pfarrei Pleinfeld, Pfarrei Sankt Veit, Pfarrei Stirn, Pfarrei Walting, Mariä Himmelfahrt

  • Live aus Ingolstadt: Primiz von Patrick Zachmeier

    Wir übertragen live aus der Pfarrkirche Herz Jesu in Ingolstadt die Primiz von Patrick Zachmeier. Die Primiz ist der erste feierliche Gottesdienst nach der Priesterweihe.

    Pfarrei Ingolstadt, Herz Jesu, Pfarrei Deining, Pfarrei Döllwang, Pfarrei Großalfalterbach, Pfarrei Waltersberg

  • Bischof Gregor Maria Hanke salbt Patrick Zachmeier bei der Priesterweihe die Hände.

    Auf Jesus schauen, nicht auf sich selbst: Bischof Hanke weiht zwei neue Priester

    Das Bistum Eichstätt hat zwei neue Priester: Bischof Gregor Maria Hanke hat Patrick Zachmeier und Jean-Claude Wildanger durch Handauflegung und Gebet in der Eichstätter Schutzengelkirche geweiht. In seiner Predigt betonte Bischof Hanke, wie wichtig es für die Neupriester sei, in ihrem Dienst nicht auf sich selbst zu schauen, sondern auf Jesus.

  • Live aus der Schutzengelkirche Eichstätt: Priesterweihe 2023

    Wir übertragen live aus der Schutzengelkirche in Eichstätt die diesjährige Priesterweihe. Bischof Gregor Maria Hanke weiht die Diakone Jean-Claude Wildanger und Patrick Zachmeier zu Priestern.

    Pfarrei Buxheim, Pfarrei Eitensheim, Pfarrei Ingolstadt, Herz Jesu, Pfarrei Deining, Pfarrei Döllwang, Pfarrei Großalfalterbach, Pfarrei Waltersberg, Pfarrei Hl. Edith Stein

  • Weihekandidat als "Glaubens-Coach": Patrick Zachmeier im Porträt

    Im Bistum Eichstätt werden in diesem Jahr zwei junge Männer zu Priestern geweiht. Patrick Zachmeier ist einer von ihnen. Wir stellen den angehenden Seelsorger vor und haben ihn gefragt, warum er seinen Beruf gewählt hat und wie er über Musik und Sport die Menschen im Glauben erreichen will.

    Pfarrei Ingolstadt, Herz Jesu

  • Die Diakone Patrick Zachmeier (links) und Jean-Claude Wildanger (rechts)

    Priesterweihe in Eichstätt: Bischof Hanke weiht zwei Diakone zu Priestern

    Zwei Diakone wird Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, 29. April, zu Priestern für das Bistum Eichstätt weihen. Die feierliche Liturgie beginnt um 9.30 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung mit den Neupriestern im Atrium des Priesterseminars.

    Pfarrei Ingolstadt, Herz Jesu, Pfarrei Deining, Pfarrei Döllwang, Pfarrei Großalfalterbach, Pfarrei Waltersberg, Pfarrei Hl. Edith Stein

  • Infotage im Priesterseminar Eichstätt

    Zu Informationstagen im Priesterseminar Eichstätt lädt die Hausgemeinschaft des Seminars von Freitag, 8. bis Sonntag, 10. April, ein. Junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren können die Tage, um den Palmsonntag, zusammen mit den derzeit dort lebenden 14 Alumnen verbringen.

  • Priesterweihe in Eichstätt

    Pfarrei Neumarkt, St. Johannes, Pfarrei Nürnberg, Maria am Hauch, Pfarrei Nürnberg-Eibach, Pfarrei Stein

Verschiedene Aufgaben - verschiedene Bezeichnungen

Priester begegnen den Gläubigen häufig mit unterschiedlichen Amts- und Dienstbezeichnungen, aber auch Ehrentiteln. Manche entspringen dem Volksmund, andere sind regional gebräuchliche Bezeichnungen, die sich in unterschiedlichen Gegenden verschieden entwickelt haben. Darüberhinaus gibt es eine Reihe von veralteten Bezeichnungen, die zwar noch auftauchen, aber offiziell nicht mehr verwendet werden.

Priester

Jeder, der die Priesterweihe empfangen hat, ist ein Priester, egal welche Funktion er später ausübt. Jeder Kaplan, Pfarrer, Bischof ist Priester, auch der Papst. Man wird Priester durch die Weihe und bleibt das bis zum Tod.

Pfarrer

Ein Pfarrer wird vom Bischof in einer Pfarrei eingesetzt (installiert). Er leitet die Pfarrei, ist für die seelsorgliche Betreuung und in der Regel auch die Verwaltung der weltlichen Angelegenheiten der Pfarrei verantwortlich. Ein Pfarrer hat eine sehr starke Position und kann auch nicht durch den Bischof gegen seinen Willen versetzt werden, von Ausnahmen abgesehen. In manchen Gebieten existiert auch die Bezeichnung “Stadtpfarrer”. Das ist jedoch keine amtliche Bezeichnung sondern lediglich eine Bezeichnung, die vom Volksmund dem Pfarrer einer “Stadtpfarrei”, also einer in einer Stadt gelegenen Pfarrei, verliehen wird.

Darüberhinaus existiert die Bezeichnung “Pfarrer” auch als persönlicher Titel für einen Priester, der einem Pfarrer gleichgestellt ist, jedoch keine Gemeinde betreut, sondern z.B. in einer besonderen Aufgabe tätig ist.

Pfarradministrator

Ein Pfarradministrator ist ein Priester, der vorübergehend mit der Leitung einer Pfarrei betraut wird, wenn die Pfarrstelle vakant ist oder der eigentliche Pfarrer an der Ausübung seines Amtes gehindert ist (etwa durch längere Krankheit). Er wird vom Bischof eingesetzt und übernimmt kommissarisch die Aufgaben des Pfarrers. Dabei besitzt ein Pfarradministrator grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie ein Pfarrer, wobei ihm bestimmte Handlungen untersagt sind, um die Rechte des Pfarrers und das Pfarrvermögen zu schützen. Im Unterschied zum Pfarrer, der "Beständigkeit im Amt" besitzen soll und auf unbegrenzte Zeit ernannt wird, ist der Pfarradministrator eine zeitlich befristete Vertretung, die die Leitung und seelsorgerischen Aufgaben der Gemeinde sicherstellt, bis eine dauerhafte Besetzung erfolgt.

Da ein Pfarrer nur durch einen Bischof ernannt werden kann, ist es nicht möglich, während der Sedisvakanz des bischöflichen Stuhles, freiwerdende Pfarrstellen mit einem Pfarrer zu besetzen. Daher werden in dieser Zeit vom Diözesadministrator keine Pfarrer ernannt, sondern ausschließlich Pfarradministratoren.

Ein Pfarradministrator wird manchmal auch als Pfarrprovisor oder Pfarrverweser bezeichnet.

Kaplan, Pfarrvikar, Kooperator, Benefiziat

In den Gemeinden gibt es häufig weitere Priester, die je nach Aufgabenbeschreibung eigene Titel führen. Ein Pfarrvikar ist der rechtliche Stellvertreter des Pfarrers. Früher gab es noch den Kooperator, der - wie der Name schon sagt - dem Pfarrer zuarbeiten soll. Ein Benefiziat hat ein ganz eng umrissenes Aufgabengebiet, das häufig von Priestern wahrgenommen wird, die bereits im Ruhestand sind und daneben noch etwas in der Seelsorge mithelfen wollen und können.

In Deutschland wird oft für die Hilfspriester eines Pfarrers allgemein der Begriff Kaplan verwendet. Der Begriff stammt vom lateinischen "capellanus", was ursprünglich einen Geistlichen bezeichnete, der eine Kapelle betreut. Im Bistum Eichstätt werden Priester in den ersten Jahren nach ihrer Priesterweihe zu Kaplänen ernannt. Sie sind während ihrer Ausbildungsphase einem Pfarrer unterstellt und tragen noch keine Eigenverantwortung für eine Pfarrei. 

Kirchenrechtlich meint die Bezeichnung “Kaplan” eigentlich einen Geistlichen in besonderen Diensten: in Krankenhäusern, Gefängnissen, der Militärseelsorge oder an Universitäten.

Dekan

Ein Dekan (in anderen Bistümern auch Dechant genannt) ist der Leiter eines Dekanats, das mehrere benachbarte Pfarreien umfasst. Der Begriff stammt vom lateinischen "decanus" für „Zehner“ und bezeichnet ursprünglich den Leiter einer Gruppe von etwa zehn Pfarreien. Der Dekan wird von den Priestern seines Dekanats gewählt und vom Diözesanbischof ernannt.

Der Dekan vertritt den Bischof gegenüber den Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern im Dekanat, lädt zu regelmäßigen Treffen wie Pastoralkonferenzen ein, vermittelt bei Konflikten und übernimmt gegebenenfalls Verwaltungsaufgaben, etwa bei Vertretungen erkrankter Pfarrer. 

Der Dekan ist somit eine wichtige Führungsperson auf mittlerer Verwaltungsebene der Diözese, die als Bindeglied zwischen Bischof und Pfarreien fungiert und die Zusammenarbeit im pastoralen Handeln fördert.

Kirchenrektor, Wallfahrtsrektor

Als Kirchenrektor wird im heutigen Sprachgebrauch ein Priester bezeichnet, der als leitender Geistlicher an einer Kirche tätig ist, die selbst keine Pfarrkirche ist, beispielsweise einer Wallfahrtskirche.

Pastor

Pastor ist der lateinische Begriff für „Hirte“. Die Bezeichnung wird vor allem in evangelischen Kirchen in Norddeutschland als Bezeichnung für den Gemeindeleiter bzw. Geistlichen verwendet. Im katholischen Sprachgebrauch war „Pastor“ früher gebräuchlich und wird manchmal noch als Ehrentitel oder für Priester ohne Pfarrei verwendet. Im Bistum Eichstätt ist die Bezeichnung allerdings nicht üblich.

Pater

Als Pater wird in der Regel ein Priester bezeichnet, der einer Ordensgemeinschaft oder einem Kloster angehört. Männer, die zwar in einem Orden sind, jedoch nicht zum Priester geweiht wurden, werden in der Regel als Bruder oder Frater bezeichnet. Einzelne Ordensgemeinschaften kennen andere Begriffe, so ist es etwa bei franziskanischen Ordensgemeinschaften üblich, auch Priester als Frater oder Bruder zu bezeichnen. Ein Mönch hingegen ist ein Angehöriger einer klösterlichen Ordensgemeinschaft. Er kann Priester sein, muss das aber nicht. 

Domkapitular, Domvikar, Domdekan, Dompropst

Im Domkapitel gibt es weitere Bezeichnungen für Priester. Domdekan und Dompropst sind die beiden sogenannten Dignitäre, die dem Domkapitel vorstehen. Der Dompropst vertritt das Kapitel nach außen und hat den Ehrenvorrang. Der Domdekan leitet die Sitzungen. Die Domkapitulare sind stimmberechtigte Mitglieder des Domkapitels. Domvikare gehören zwar auch zum Domkapitel, nehmen aber nicht an den Sitzungen teil und haben kein Stimmrecht. Die Mitglieder des Domkapitels sind in der Regel noch anderweitig tätig, häufig in Leitungspositionen der Diözese, aber auch als Pfarrer oder Dekane.

Ehrentitel

Neben den funktionalen Bezeichnungen gibt es verschiedene Ehrentitel für Priester, die auf Vorschlag des Bischofs durch den Papst vergeben werden und keine funktionale Leitungsaufgabe darstellen. Die wichtigsten Ehrentitel sind:

  • Kaplan Seiner Heiligkeit (auch Päpstlicher Ehrenkaplan genannt): Dies ist die niedrigste Stufe päpstlicher Ehrentitel. Träger dieses Titels werden oft mit „Monsignore“ angesprochen. Sie dürfen besondere traditionelle liturgische Kleidung tragen, wie eine schwarze Soutane mit violetten Verzierungen.
  • Ehrenprälat Seiner Heiligkeit (Päpstlicher Ehrenprälat): Höherer Ehrentitel, ebenfalls oft „Monsignore“ genannt oder mit „Hochwürdigster Herr Prälat“ angesprochen. Erlaubt das Tragen spezieller liturgischer Kleidung und ist eine Anerkennung besonderer Verdienste.
  • Apostolischer Protonotar: Der höchste päpstliche Ehrentitel, der meist an verdiente Diözesanpriester verliehen wird. Er ist ebenfalls mit besonderen Rechten verbunden und wird auch mit „Herr Prälat“ angeredet. Die Vergabe dieses Titels ist seit 2014 stark eingeschränkt.

Daneben gibt es bischöfliche Ehrentitel ohne besondere Funktionen, wie den Geistlichen Rat, die eher auf diözesaner Ebene vergeben werden.

Im Bistum Eichstätt werden die genannten Ehrentitel nicht mehr vergeben. Allerdings gibt es auch hier Priester, die aufgrund einer Tätigkeit außerhalb der Diözese einen Ehrentitel bekommen haben und diesen weiterhin tragen.