Durch die Taufe ist uns die Liebe Gottes in einzigartiger Weise zuteil geworden. Voll Freude dürfen wir uns immer wieder an dieses Sakrament erinnern.
In der Liturgie der Osternacht wird nicht nur das Taufwasser geweiht, sondern die zum Gottesdienst versammelte Gemeinde erneuert auch ihr Taufversprechen.
Die Liturgie kennt die Möglichkeit der sogenannten Asperges-Feiern. Zu Beginn des Sonntagsgottesdienstes wird an die Taufe erinnert, indem der Priester die Gläubigen mit Weihwasser besprengt.
Mit dem Kreuzzeichen erinnern wir uns, dass wir auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes getauft sind. An den Kirchentüren sind dazu Weihwasserbecken angebracht. Beim Betreten und Verlassen der Kirche nehmen wir etwas Weihwasser an die Hand und bekreuzigen uns damit als Erinnerung an die Taufe. Auch in vielen Wohnungen werden Weihwasserschalen neben den Türen angebracht. Sie dienen dem selben Zweck.
In der Tauffeier erfragt der Priester den Namen des Täuflings. Durch die Anrede des Täuflings mit seinem Namen, kommt zum Ausdruck, dass jeder Getaufte persönlich von Gott berufen und in einzigartiger Weise geliebtes Kind Gottes ist. Die Erinnerung an den Tauftag bzw. an den Namenstag kann uns diese mit der Taufe geschenkte Würde immer wieder neu vergegenwärtigen.