Tritt der Tod nicht im häuslichen Umfeld, sondern in einer Einrichtung, einer Klinik ein, stehen dort zumeist Seelsorger bereit, die die Angehörigen begleiten und unterstützen.
Sind alle Angehörigen über den Tod informiert, soll der Todesfall in den darauf folgenden Tagen an unterschiedlichsten Stellen gemeldet werden: beim Hausarzt/behandelnden Arzt, ggf. beim Pflegedienst. Der Tod muss dem Standesamt mitgeteilt werden, mit weiteren Behörden, Banken, Versicherungen muss Kontakt aufgenommen werden.
Zusammen mit dem von Ihnen beauftragten Bestattungsunternehmen müssen alle weiteren Termine bis zur Bestattung abgestimmt werden: Abholung/Überführung des Leichnams, Art, Ort und Zeitpunkt der Beisetzung sind festzulegen, Traueranzeigen/Danksagungen werden besprochen, Musik, Blumen, Reden und Sterbebild werden ausgewählt.
Zur Vorbereitung eines Trauergottesdienstes und der kirchlichen Begräbnisfeier steht der Leiter der Liturgie (Pfarrer, Diakon) für ein ausführliches Gespräch zu Ihrer Verfügung.
Ihre Trauer begleiten verschiedene kirchliche und nicht kirchliche Einrichtungen und Vereine im Bistum. Ein umfangreiches Angebot an Hilfen bei der Trauerbewältigung bietet der Malteser-Hilfsdienst e. V. mit seinem Innovationsprojekt „Via. Trauer neu denken“
Mehr zu Via. Trauer neu denken
Vielerorts gibt es Hospizvereine, Palliativstationen und weitere Einrichtungen, die Menschen auf ihrem Weg rund um das Thema Tod und Trauer begleiten.
Bayerische Stiftung Hospiz