Die Diözese Eichstätt ist Trägerin von sechs Schulen, die vormals alle in Ordensträgerschaft standen: vier Realschulen, ein Gymnasium und eine Fachakademie für Sozialpädagogik. Alle Schulen sind staatlich anerkannt. Dies ermöglicht unseren Schülerinnen und Schülern bzw. unseren Studierenden, die jeweiligen staatlichen Abschlüsse ohne Umwege erwerben zu können.
Die diözesanen Schulen stehen für eine sinnorientierte ganzheitliche Bildung, die auf dem christlichen Menschenbild gründet. Unterricht, Erziehung und Arbeit werden bewusst im Licht des Evangeliums gestaltet. So sind unsere Schulen ein Lern- und Lebensraum, der die Schülerinnen und Schüler befähigen will, Verantwortung für sich und für die Gemeinschaft zu übernehmen - in einer Welt, die durch globale Herausforderungen und das Voranschreiten der Digitalisierung aller Lebensbereiche zunehmend komplexer wird.
An den Schulen der Diözese Eichstätt sind Elemente des Marchtaler Plans im Schulkonzept verankert. Dieser reformpädagogische Ansatz orientiert sich am biblisch-christlichen Menschenbild, das den Menschen als gottebenbildliches Geschöpf betrachtet. So soll gemäß Marchtaler Plan im unterrichtlichen Handeln und in den weiteren schulischen Kontexten die Berufung des Menschen zu Freiheit und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.