Die religionspädagogische Ausbildung der Referendarinnen und Referendaren, Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern und der kirchlichen Religionslehrkräfte gehört zu den Kernaufgaben des Fachbereichs 1 der Abteilung Schule und Bildung. Konkret geht es um die entsprechende fachspezifische, theologische und didaktisch-methodische Qualifizierung, an deren Ende die Verleihung der Missio canonica, der kirchlichen Lehrerlaubnis für den Katholischen Religionsunterricht steht. Für die spirituelle Ausbildung ist das Mentorat erantwortlich und bietet im Rahmen der Ausbildung entsprechende Angebote hierfür an.
Dabei hat sie unterschiedliche Zielgruppen in ihrem Dienst zu begleiten:
Das RPS will
Religionslehrer/-innen, Gemeindeassistent/-innen, Pastoralassistent/-innen werden durch die religionspädagogische Ausbildung befähigt, als kirchliche Religionslehrkräfte im Religionsunterricht an der Grund- und Mittelschule sowie bei Interesse und Eignung an der Förderschule eingesetzt zu werden. Im Anschluss an die Ausbildung erhalten sie die Missio canonica, die offizielle Sendung durch den Diözesanbischof, als offizielle Bestätigung einer erfolgreich bestandenen zweiten kirchlichen Dienstprüfung.
Wer Religionsunterricht erteilen möchte, benötigt dafür die Missio canonica (kirchliche Bevollmächtigung) bzw. für die Zeit des Vorbereitungsdienstes eine vorläufige kirchliche Bevollmächtigung.
Diese wird durch den Diözesanbischof erteilt.
Die Grundlage dafür liegt in der sog. res mixta, in der gemeinsamen Verantwortung von Staat und Kirche für das Fach Katholische Religionslehre. Mit der Missio canonica werden die Religionslehrkräfte in ihren wichtigen Dienst gesendet. Sie stellt eine grundlegende Vertrauenserklärung zwischen Lehrkraft und Kirche dar.
Die konkreten Ausführungen finden sich in der sogenannten Missio Ordnung für die Diözese Eichstätt.
Die vorläufige kirchliche Bevollmächtigung und die Missio canonica werden auf Antrag bei Vorliegen folgender Voraussetzungen erteilt:
Die vorläufige kirchliche Bevollmächtigung wird zeitlich befristet auf Antrag verliehen. Bitte reichen Sie etwa 6 Monate vor Beendigung Ihres Studiums an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt folgende Unterlagen bei uns ein:
Die vorläufige kirchliche Bevollmächtigung gilt in der Regel für die Dauer des Vorbereitungsdienstes und ist Voraussetzung, um diesen beginnen zu können. Sie erhalten die Urkunde auf dem Postweg.
Die Missio canonica berechtigt Sie zur dauerhaften Erteilung des Religionsunterrichts. Bitte reichen Sie etwa 6 Monate vor Beendigung Ihres Vorbereitungsdienstes an Ihrer Seminarschule im Bereich der Diözese Eichstätt folgende Unterlagen bei uns ein:
Die Missio canonica ist unbefristet und wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes durch den Bischof oder einem von ihm beauftragten Vertreter verliehen. Zeugnisunterlagen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorliegen, können selbstverständlich nachgereicht werden. Dies sollte unmittelbar nach Vorliegen erfolgen.
Bitte richten Sie Ihre Anträge und Anfragen an:
Abteilung Schule und Bildung
Fachbereich 1 Religionsunterricht und RPS
Missio canonica
Luitopoldstr. 6
85072 Eichstätt
Tel.: (08421) 50-531
E-Mail: schulabteilung(at)bistum-eichstaett(dot)de
Die „Grundlagen einer kompetenzorientierten Ausbildung für Religionsunterricht Erteilende“, hrsg. vom Katholischen Schulkommissariat 2016, bilden die Basis für die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern.
Dieses Konzept begleitet die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter in den beiden Jahren der 2. Ausbildungsphase sowohl bei den Unterrichtsbesuchen und den Seminar- und Ausbildungstagen des Fachseminars Katholische Religionslehre als auch bei den Besinnungstagen.
Die Grundlagen einer kompetenzorientierten Ausbildung für Religionsunterricht Erteilende können in der Abteilung Schule und Bildung angefordert werden.
"Wegweiser für die Ausbildung Katholische Religion": Informationen Informationen des RPS Eichstätt für für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter mit dem Fach Katholische Religionslehre für die Referendariatszeit
Theologie im Fernkurs ist ein von der Deutschen Bischofskonferenz installiertes Fernstudienangebot der Domschule Würzburg (fernkurs-wuerzburg.de). Auch über diesen Weg können sich Interessenten für die Erteilung von kath. Religionsunterricht qualifizieren. Voraussetzung dafür ist der erfolgreiche Abschluss des Grund- und Aufbaukurses, sowie des religionspädagogischen Kurses.
Außerdem bietet der Fernkurs Würzburg auch die Möglichkeit für ausgebildete staatliche Lehrkräfte an, sich für den Kath. Religionsunterricht an Grund- Mittel- und Förderschulen nachzuqualifizieren.
Der Fachbereich Religionsunterricht und Religionspädagogische Seminarausbildung (RPS) verantwortet die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Katholischen Religionsunterrichts an allen Schularten. Dafür bilden wir kirchliche und staatliche Lehrkräfte mit dem Fach Katholische Religionslehre aus, unterstützen und beraten sie in ihrer täglichen Arbeit und begleiten sie in ihrer fachlichen- und didaktischen Weiterentwicklung.