Diözesanmuseum

Schätze der Diözese entdecken

Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt

Das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt ist ein faszinierender Ort, an dem mehr als 1.200 Jahre Geschichte, Kunst und Spiritualität des Bistums Eichstätt lebendig werden. In zwölf thematisch gegliederten Ausstellungsräumen erhalten Besucherinnen und Besucher einen einzigartigen Einblick in die sakrale Kunst und die religiöse Geschichte der Region.

Die Ursprünge des Museums gehen auf die Stiftung von Sebastian Mutzl im Jahr 1901 zurück, der mit seiner Sammlung christlicher Kunst den Grundstein für das Museum legte. Seit 1982 befindet sich das Museum in den historischen Räumen über dem Domkreuzgang, die vom Architekten Karljosef Schattner umgebaut wurden und heute als Ikone der zeitgenössischen Architektur gelten.

Besonders hervorzuheben ist der erste Raum, der sich mit dem Aufbau und der Organisation des Bistums, seinen Bischöfen, Klöstern und Wallfahrtsorten beschäftigt. Hier sind unter anderem die beeindruckenden „Gewänder des heiligen Willibald“ ausgestellt, die zu den bedeutendsten Exponaten zählen. Die jährlich wechselnden Sonderausstellungen bieten zusätzliche Perspektiven auf Geschichte, Glaubensleben und Kunst des Bistums Eichstätt.

Weitere Räume bieten Einblicke in die Heiligenverehrung, die Passion Christi und das Martyrium. Ein eigenes Abteilungsstück widmet sich der Marienverehrung, ein zentrales Thema in der katholischen Tradition. 

Besonders prachtvoll sind die Goldschmiedearbeiten, Reliquiare und Insignien in der Schatzkammer, die in ihrer kunsthandwerklichen Vollendung beeindrucken.

Ein weiteres Highlight stellt der ehemals ausgemalte Kapitelsaal dar, in dem bedeutende spätmittelalterliche Tapisserien zur Legende der heiligen Walburga zu bewundern sind.

Öffnungszeiten

Das Museum ist von April bis Oktober geöffnet: Mittwoch bis Sonntag und Feiertags: 10.30 - 17 Uhr
Montag und Dienstag: geschlossen
Sonderöffnungen sind auf Anfrage möglich.