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Spirituelle Momente in der Familie

Die Faltposter greifen Grundhaltungen und Grunderfahrungen auf, die den Familienalltag prägen können.

Willkommen

Es tut gut, eingeladen zu werden und andere Menschen einladen zu können. Das Faltposter regt zu einer Haltung an, Gäste offenherzig zu empfangen, ohne sich als Gastgeber zu überfordern.

Sei gesegnet!

Immer wieder sprechen wir uns im Familienalltag gute, ermutigende Worte zu: Unser Kind verlässt am Morgen das Haus und ich streiche ihm noch einmal zärtlich durch das Haar. Der/die Partner/in bekommt einen Abschiedskuss mit auf den Weg. Wenn jemand von einer Reise zurückkommt, schließen wir sie oder ihn erleichtert in die Arme. Das sind Segensmomente, in denen wir uns einander etwas Gutes zusprechen - einander segnen. Es gibt altbewährte Rituale, die zum Ausdruck bringen: Hier wird etwas erfahrbar, das wir nicht "machen" können. Und Zeichen, die Familien neu erfinden, um sich gegenseitig zu zeigen: Wir wollen füreinander segensreich sein. Dies alles ist getragen vom Vertrauen, dass Gott zuerst ja zu uns gesagt hat: Es ist gut, dass es dich/euch gibt.

Danke!

Gelegenheiten, einmal "Danke" zu sagen, gibt es viele: für scheinbare Selbstverständlichkeiten  - kochen, sauber machen, Ausflug planen - wie für große Momente - das Kind bekommt einen KiTa-Platz, Opa hat Geburtstag, ein Streit ist versöhnlich geendet. "Danke" gesagt zu bekommen tut gut, und "Danke" zu sagen ebenfalls. Danken kann den Alltag verändern. Es schenkt Wertschätzung und schafft Beziehung. Und es kann eine Spur zu Gott eröffnen. Dankbarkeit ist deshalb eine Grundhaltung aller Religionen, und sie haben Rituale entwickelt, wie dieser Dank Gott gegenüber zum Ausdruck gebracht werden kann.

Mahl-Zeit!

Frühstück, Mittagessen, Abendessen – gemeinsames Essen in der Familie kann verbinden: man kommt zusammen, packt mit an, genießt das Essen, tauscht sich aus, kann sich verständigen und geht wieder auseinander. Es kann schnell gehen, wenn ein Termin im Nacken sitzt, oder am Wochenende, wenn alle ausgeschlafen haben, regelrecht zelebriert werden. Und gemeinsames Essen kann Stress auslösen, wenn sich die Geschwister streiten, das Essen nicht schmeckt oder einer einfach nicht pünktlich kommt. So oder so: Das Essen prägt eine je eigene Familienkultur. Und es kann bereichernd sein, sie sich einmal etwas näher anzuschauen.

Mach mal Pause!

Oft geht´s turbulent zu im Alltag: die Kinder haben Ideen, ein Termin jagt den anderen, und die Arbeit will auch erledigt sein. Schön, wenn ich jetzt mal innehalten könnte: die Augen schließen - bewusst ein- und ausatmen - die eigenen Gedanken kommen lassen - die momentane Stimmung wahrnehmen - ruhig werden - etwas Abstand gewinnen - neue Kraft schöpfen. Doch wer oder was hindert mich daran, zwischendurch nicht einfach mal kurz „auszusteigen“?

Krank sein

Wenn Kinder, Eltern oder Großeltern krank werden, kommt der eingespielte Familienalltag schnell an seine Grenzen. Nicht jede Krankheit ist gleich ernst und gleich dringlich. Aber jede hat ihre eigene Herausforderung, und manche bedeuten einen Ausnahmezustand, der alle Familienmitglieder betrifft.


Daheim sein

Miteinander wohnen - das kann in sehr unterschiedlichen Umgebungen sein: in der engen Mietwohnung oder im großzügigen Einfamilienhaus, auf dem Dorf oder in der Stadt, im Neubaugebiet oder im sozialen Brennpunkt: Wo und wie auch immer: Mit der Wohnung, dem eigenen Heim verbinden sich vielfältige Erwartungen und Gefühle. Das Faltposter lädt ein, näher hinzuschauen, was es alles bedeuten kann: zu Hause zu sein, als Familie miteinander zu wohnen. Und einmal darauf zu achten, was die einzelnen Räume so alles erzählen können.

Weißt du noch?

Unsere  Vergangenheit, unsere Geschichte als Familie ist nichts Statisches. Sie lebt davon, woran wir uns wie erinnern. Es gibt viele Gelegenheiten und Anlässe, die einladen, sich zu erinnern. Und Erzählungen, Rituale, Andenken, Fotos  helfen dabei, die Vergangenheit wach zu halten und ihr Bedeutung beizumessen. Dabei erinnern wir uns durchaus sehr unterschiedlich. Was dem einen kostbar im Gedächtnis bleibt, an das denkt der andere möglicherweise mit Unbehagen zurück. Anderes verändert sich im Laufe der Zeit und wir bewerten es neu. So oder so: Das Faltposter lädt ein, aus der Familiengeschichte Kraft für den Alltag und Hoffnung in die Zukunft zu gewinnen.



Termine

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Freitag, 01. November
Kurs "Mut-zur-Liebe"
Ort:  Erzabtei St. Ottlilien, Erzabtei 1, Eresing
Veranstalter: Marriage Encounter
Ehevorbereitungsseminar
Ort: St. Ottilien, Erzabtei 1, 86941 Ottilien
Sonntag, 03. November
14.00 Uhr
Mütter- / Elternsegen
Ort: Schönstattzentrum beim Canisiushof
Veranstalter: Schönstattbewegung Frauen und Mütter der Diözese Eichstätt
Samstag, 09. November
KEK-Kurs - Gesprächstraining für Paare
Ort: Nürnberg
Veranstalter: Zoff+Harmonie Familienbildung der Katholischen Stadtkirche
09.00 Uhr
Kalligraphie AUSGEBUCHT!
Ort: Heideck, Bürgersaal im Rathaus, Marktplatz 24
Veranstalter: KDFB Diözesanverband Eichstätt, Bildungswerk e. V.
Sonntag, 10. November
Ehevorbereitungsseminar
Ort: Stadtbergen, Exerzitienhaus St. Paulus, Krippackerstr. 6
11.00 Uhr
Familienbrunch
Ort: Schönstattzentrum beim Canisiushof
Veranstalter: Schönstattzentrum beim Canisiushof
11.00 Uhr

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