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23.11.2020

„Warten und erwartet werden“: Hausgottesdienste im Advent und an Heiligabend

Adventskerze. pde-Foto: Norbert Staudt

Eichstätt. (pde) - „Das Warten und die damit verbundene Erwartung neu zu entdecken“ - dazu ermutigt der diesjährige Hausgottesdienst am ersten Montag im Advent, 30. November. „Warten bedeutet: verschnaufen, zur Ruhe kommen, sich bewusst auf den ausrichten, der mich erwartet, der bei mir ankommen möchte“, schreibt Bischof Gregor Maria Hanke im Geleitwort zur Gottesdienstvorlage für die Gläubigen im Bistum Eichstätt.

Den Advent sieht Hanke als „eine Zeit, die uns auch im Corona-Jahr als Wartezeit geschenkt wird.“ Oft würde Warten jedoch mit Stillstand verbunden. „Auf der anderen Seite spüren wir, dass das Warten notwendig ist, um in der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit nicht den Überblick zu verlieren, sich immer wieder zu orientieren, um an den wichtigen Dingen nicht vorbeizugehen“, so der Eichstätter Bischof.

Die Textvorlage zur Vorbereitung und zur Gestaltung des Gebetsabends in der Familie zu Beginn der Adventszeit ist in den Pfarreien erhältlich und kann im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/hausgottesdienste heruntergeladen werden.

Für eine „häusliche Liturgie“ am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, gibt es einen Vorschlag im Gotteslob, dem Gebet- und Gesangbuch der katholischen Kirche. Dort wird unter der Nummer 26 (Seiten 104-107) ein eigener Abschnitt der „Feier des Heiligen Abends“ gewidmet. Auf vier Seiten finden sich Liedvorschläge, das Weihnachtsevangelium sowie ein Christusgebet, das Vaterunser und Fürbitten für das Familienfest.



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