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26.09.2020

„Hoffnungszeichen für das Leben“: Ökumenischer Gottesdienst zum Schöpfungstag im Bistum Eichstätt

Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – „Die Schöpfung ist uns als Geschenk anvertraut. Damit sollen wir verantwortungsvoll umgehen“ – mit diesem Bekenntnis hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke den diözesanen Schöpfungstag am Samstag, 26. September, eröffnet.

Ökumenischer Gottesdienst

Feierten den ökumenischen Schöpfungsgottesdienst (von links): Dekan Bernhard Oswald, Dekanin Gabriele Schwarz, Anja Landes-Schell, Bischof Gregor Maria Hanke und Regionalbischof Klaus Stiegler. pde-Foto: Bernhard Löhlein.

Kraniche aus Papier

Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Kraniche für den Frieden gebastelt. pde-Foto: Bernhard Löhlein.

Zu Beginn des ökumenischen Gottesdiensts im Ingolstädter Liebfrauenmünster hob er hervor, dass die Christen eine Schöpfungsbewegung seien. „Was heute als ökologischer Lebensstil erklärt wird, ist eigentlich ein urchristliches Anliegen.“ Der evangelische Regionalbischof aus dem Kirchenkreis Regensburg, Klaus Stiegler, betonte in seiner Ansprache, wie zerbrechlich das Leben in der Welt gerade in der Zeit von Corona sei. „Wir werden sensibilisiert, dass wir voneinander abhängig sind und dass wir auf diesem Planeten füreinander Sorge tragen müssen.“ Aufgabe der Christen sei es, Hoffnungszeichen für das Leben zu sein. Der Mensch sei nur insofern „Krone der Schöpfung“, weil er Verantwortung für alles hat. „Wie gehören mit allem Geschaffenen zusammen, da haben wir unseren Platz“, so Stiegler.

Der ökumenische Schöpfungsgottesdienst stand unter dem Motto: „Frieden leben – mit der ganzen Schöpfung.“ An der liturgischen Feier beteiligt waren die Dekanin des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Ingolstadt und erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Ingolstadt, Gabriele Schwarz, Mitglied des Leitungskreises der Mennonitengemeinde Ingolstadt Anja Landes-Schell sowie Dekan Bernhard Oswald, Pfarrer der Münsterpfarrei Ingolstadt. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Regionalkantor Christoph Hämmerl. Ursprünglich sollte der Schöpfungstag 2020 auf dem Gelände der Landesgartenschau in Ingolstadt stattfinden. Aufgrund der Verschiebung der Landesgartenschau auf das Jahr 2021 diente das Ingolstädter Münster als Ausweichort.

Im Anschluss an den Gottesdienst haben Jugendliche vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Ingolstadt dazu eingeladen, Kraniche aus Papier zu basteln. Diese dienen weltweit als ein Zeichen des Friedens. In den nächsten Tagen werden sie sichtbar in der Nähe des Ingolstädter Rathausplatzes aufgehängt, um daran zu erinnern, wie kostbar der Frieden ist.
Veranstalter des Schöpfungstages war das Referat Schöpfung und Klimaschutz des Bischöflichen Ordinariates Eichstätt gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) sowie der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt.

 



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