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22.04.2020

Bistum Eichstätt unterstützt Auslandsprojekte im Zusammenhang mit der Coronapandemie

Generalvikar Malcom Sequeira verteilt Lebensmitteln in einem Slum in Poona. pde-Foto: Mainly Jackson

Eichstätt. (pde) – Mit 42.000 Euro unterstützt die Diözese Eichstätt in fünf weiteren Ländern eine Reihe von Maßnahmen, die in Zusammenhang mit der Coronapandemie stehen. Das hat der Vergabeausschuss für weltkirchliche Projekte unter der Leitung von Generalvikar Pater Michael Huber entschieden. Diese Finanzmittel ergänzen die bereits ausbezahlten 20.000 Euro für Burundi, Leitmeritz und die Caritas in Jordanien.

Das Partnerbistum Poona in Indien erhält 10.000 Euro aus dem Katastrophenfonds für die Verteilung von Lebensmitteln an Arme und Tagelöhner, die in der aktuellen Krise kein Einkommen mehr haben. Für die medizinische Versorgung in Äthiopien stellt die Diözese Eichstätt über das Hilfswerk missio München 5.000 Euro bereit. Weitere 15.000 Euro sind für die Arbeit einer Poliklinik in Arequipa/Peru bestimmt, die vom Eichstätter Missionar Pater Josef Schmidpeter gegründet wurde. Gefördert werden auch zwei Medienprojekte, die dazu dienen, kirchliches Leben trotz Ausgangsbeschränkungen aufrecht zu halten. So wird mit 7.500 Euro die Produktion von Videos für die pastoral-soziale Arbeit der Steyler Missionare in Ghana unterstützt. Außerdem wurden 5.000 Euro für die Erstellung von Online-Katechismus-Kursen der Patriachalkurie der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine bewilligt.

In einer E-Mail an das Referat Weltkirche bedankt sich der Generalvikar der Diözese Poona, Malcom Sequeira, für die „großzügige Hilfe“ der Diözese Eichstätt. Er sei persönlich in die Verteilung von Nahrungsmitteln an Arme in den Slums involviert. „Jeden Tag versuchen wir, etwa 100 bis 140 Familien mit Versorgungspaketen zu beliefern, die ihnen acht bis zehn Tage reichen. Bislang haben wir mehr als 1500 Familien erreicht.“ Das Geld aus Eichstätt helfe vielen Armen und Hungrigen in Indien. „Die Situation der Menschen hier ist sehr schlecht, wir können den Hunger in ihren Gesichtern sehen“, berichtet Sequeira.

Bereits zu Beginn dieses Monats hatte die Diözese Eichstätt Zuschüsse von je 5.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds an das Partnerbistum Leitmeritz, Tschechien und an die Caritas International für Projekte in Jordanien gespendet. Mit weiteren 10.000 Euro unterstützt die Diözese Caritas International bei den Vorbereitungen auf die Coronapandemie in Burundi.

Weitere Informationen zum Umgang der Diözese Eichstätt mit der Coronakrise finden sich unter www.bistum-eichstaett.de/coronavirus.



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