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23.01.2003

Wenn Senioren den eigenen Akku wieder aufladen - Referat Altenarbeit der Diözese präsentiert Frühjahrsprogramm

Eichstätt (pde) - Mit Auftankwochen für Senioren und einem breiten Kursangebot rund um das Thema Älterwerden startet das Referat Altenarbeit der Diözese Eichstätt sein Frühjahrsprogramm.

Bewegungs- und Entspannungsübungen, Tipps zur Verbesserung der Gedächtnisleistung im Alltag sind nur einige der Themen der Auftankwochen in Plankstetten für Menschen zu Beginn oder mitten in der dritten Lebensphase. Es wird auch Zeit sein für Gespräche über Alltagsprobleme, Sinn- und Glaubensfragen. Ziel ist es, „den eigenen Akku wieder aufzuladen, etwas Gutes für sich selbst, für Körper, Geist und Seele zu tun und Impulse zu erhalten für eine bewusste Gestaltung des Alltags im dritten Lebensalter“. Zugleich besteht auch die Möglichkeit, am Gebet der Mönche teilzunehmen. Die Termine: „Freude auftanken“, heißt es von 17. bis 20. Februar; „Mit Schwung in den Frühling“ lautet das Motto von 26. bis 29. Mai; „Wechselbäder des Lebens“ wird die Auftankwoche vom 14. bis 17. Juli überschrieben.

Zahlreich sind die Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenarbeit: Bei der „Werkstatt Altenarbeit“ am 24. Februar in Neumarkt geht es um Gedächtnistraining. Der Aufbaukurs vertieft theoretische Kenntnisse und vermittelt praktische Übungen, um das Gedächtnistraining in die Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen älterer Menschen zu integrieren. Die richtige Wahrnehmung von Körpersprache steht im Mittelpunkt einer Fortbildungsveranstaltung am 8. März in Lenting. Referent ist der Spiel- und Theaterpädagoge Pjotr Chorrosch aus Nürnberg. Der Titel des Kurses lautet: „Der Körper ist der Handschuh der Seele.“ Bewegungsübungen mit Gegenständen aus dem Alltag werden bei der „Werkstatt Altenarbeit“ am 29. März in Nürnberg und am 7. April in Gunzenhausen vermittelt. Die Kursteilnehmer lernen, wie man durch gezielte Übungen mit Handgeräten die Selbständigkeit im Alter erhalten kann.

Auch Biografiearbeit wird im neuen Frühjahrsprogramm angeboten. Am 8. Februar in Eichstätt geht es vor allem um demente und verwirrte Menschen. Biografisches Arbeiten mit ihnen wird als Schlüssel im Labyrinth des Vergessens gesehen: Wer Anknüpfungspunkte in der Lebensgeschichte der Menschen sucht, kann auf ihre Bedürfnisse besser reagieren. Um die „Jahreszeiten des Lebens“ geht es bei der „Werkstatt Altenarbeit“, die am 15. März in Nürnberg und am 3. April in Neumarkt angeboten werden. Bei diesem Kurs werden die Jahreszeiten in Verbindung mit der Lebensgeschichte älterer Menschen gebracht - diese Methode soll helfen, eigene Lebenserfahrungen zu reflektieren.

Mit Musik und Tanz kann man ältere Menschen ganzheitlich aktivieren und Lebensfreude wecken. Zahlreiche Kurse zu diesem Thema stehen deswegen im Programm: „Flotte Tänze im Sitzen“ lautet der Titel der „Werkstatt Altenarbeit“, die am 27. Januar in Nürnberg, am 28. April in Lenting und am 31. Mai in Gunzenhausen stattfindet. Bei diesem eintägigen Kurs werden verschiedene Formen des Tanzens im Sitzen eingeübt; ihre Vermittlung an Ältere wird praktisch erprobt. Einfache Gruppentänze können Mitarbeiter der Altenarbeit am 3. Februar in Ingolstadt und am 15. Februar in Nürnberg erlernen. Ein Aufbaulehrgang zum Thema „Tanzen im Sitzen in Alten- und Pflegeheimen sowie in der weiteren Altenarbeit“ findet vom 10. bis 14. Februar in Plankstetten statt. Ein Grundlehrgang „Seniorentanz“ wird vom 17. bis 21. Juni angeboten. Ein Aufbaulehrgang zum gleichen Thema findet von 7. bis 11. Juli in Reimlingen bei Donauwörth statt.

Eine „Werkstatt Altenarbeit“ am 24. März in Roth beschäftigt sich mit dem Thema „Musik und Lieder in der Arbeit mit Älteren“. „Durch Musik und Lieder kann das körperliche und geistige Wohlbefinden Älterer gestärkt und das Gemeinschaftsgefühl und Lebensfreude positiv beeinflusst werden. Über sie lässt sich häufig selbst zu verwirrten älteren Menschen noch ein Zugang eröffnen“, heißt es in der Kursbeschreibung. Referentin ist Rita Pesold aus Eichstätt.

Informationen zu den Veranstaltungen gibt es beim Bischöflichen Seelsorgeamt, Referat Altenarbeit, Luitpoldstraße 2, Eichstätt, im Internet unter „www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit“. Unter der Telefonnummer (08421) 50-619, Fax (08421) 50-628 werden auch Anmeldungen entgegengenommen, E-Mail: altenarbeit@bistum-eichstaett.de.

 



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