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23.02.2021

Weltgebetstag der Frauen: Gottesdienst im Fernsehen und Internet

Das Gemälde zum Weltgebetstag der Frauen zeigt die Situation auf Vanuatu als der Zyklon Pam 2015 über die Inseln zog. Foto: © Juliette Pita

Eichstätt. (pde) – Einen Gottesdienst zum Weltgebetstag der Frauen überträgt der christlich ausgerichtete Fernsehsender Bibel TV am Freitag, 5. März, um 19 Uhr. Zeitgleich ist der Gottesdienst auch im Internet unter www.weltgebetstag.de sowie in verschiedenen sozialen Netzwerken zu sehen. Die musikalische Gestaltung übernimmt ein bundesweites Musik-Team des Weltgebetstags, wie der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) – Diözesanverband Eichstätt mitteilt. Bereits bei Einführungsveranstaltungen zum Weltgebetstag hat der KDFB auf die Live-Übertragungen hingewiesen.

Der Weltgebetstag der Frauen wird jährlich am ersten Freitag im März in mehr als 150 Ländern gefeiert – diesmal aufgrund der Corona-Pandemie überwiegend digital. In Deutschland beteiligen sich jedes Jahr mehrere tausend ökumenische Gruppen und Gemeinden an diesem Gebet für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. Es wird jeweils von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet – in diesem Jahr von Frauen aus Vanuatu im Südpazifik. Der Inselstaat, der rund 80 Inseln umfasst, zählt knapp 300.000 Einwohner mit mehr als 100 unterschiedlichen Sprachgruppen – überwiegend Melanesier.

Das Leitwort des Gebetstags ist die Frage „Worauf bauen wir?“ Es bezieht sich auf den Bibeltext über das Gleichnis vom klugen Menschen, der sein Haus auf Fels baut und die Worte Jesu nicht nur hört, sondern in Taten umsetzt (Matthäus 7,24-27). Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, „die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollen.“ Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es im Matthäusevangelium.

Vanuatu ist in besonderem Maße von Naturkatastrophen – Vulkanismus, Erdbeben und Zyklonen – bedroht. Zyklon Harold richtete im April 2020 schwere Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen an. Die Regierung geht davon aus, dass der Wiederaufbau mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Auch die Folgen des Klimawandels sind in der Region besonders spürbar und werden als Sicherheitsbedrohung wahrgenommen. Damit setzt sich die vanuatuische Künstlerin Juliette Pita auseinander, die das Titelbild des Weltgebetstages 2021 gestaltet hat. Das Gemälde „Pam II“ stellt die Situation dar, als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu zog. Das Bild zeigt eine Frau, die sich schützend über ihr kleines Kind beugt und betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung, wie sie auf der Insel Erromango – eine der Inseln Vanuatus – üblicherweise getragen wird. Der Sturm fegt über Frau und Kind hinweg. Eine Palme mit starken Wurzeln hält dem Wind Stand und schützt beide so vor dem Zyklon. Im Hintergrund sind Kreuze für die Todesopfer des Sturms zu sehen.

In Deutschland wird der Weltgebetstag der Frauen vom nationalen Komitee in Stein bei Nürnberg organisiert, in dem Frauen aus zwölf Mitgliedsorganisationen und neun Konfessionen vertreten sind. Weitere Informationen und Hinweise für die Gottesdienstfeier zu Hause sowie zum Empfang des Fernsehgottesdienstes gibt es unter www.weltgebetstag.de.



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