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28.11.2010

„Wecksignal und Hoffnungszeichen“ - Hirtenwort von Bischof Gregor Maria Hanke zum 1. Advent

Eichstätt. (pde) – Der Advent ist nach den Worten des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke eine Einladung an alle Christen, „Hell-seher“ im eigentlichen Sinn des Wortes zu werden. Wer das Licht Christi in sein Leben lasse, „der sieht über alle Hindernisse dieses Lebens hinaus bis in Gottes Zukunft“, so Bischof Hanke in seinem Hirtenwort zur Adventszeit.

Die Kerzen am Adventskranz seien mehr als nur eine festliche Verzierung oder Zählhilfe für die Sonntage bis Weihnachten, sondern Hoffnungszeichen: „Der Weg in die Zukunft Gottes tut sich auf im Licht Christi“. Das Adventslicht sei nicht dazu da, um für sentimentale Stimmung zu sorgen: „Das Adventslicht will ein Wecksignal sein, vom Schlaf aufzustehen“, schreibt der Bischof in dem Hirtenwort, das bei den Gottesdiensten des ersten Adventssonntags im Bistum Eichstätt verlesen wurde.

Damit der Funke überspringt und das Licht Christi das eigene Leben hell macht, genüge es nicht, die Rolle des „Zuschauers aus der Ferne“ einzunehmen. „Der Funke springt über und die Beziehung wird spürbar lebendig, wenn ich die Nähe zu Christus suche und die Begegnung mit ihm tagtäglich pflege.“ Die Gläubigen lädt Bischof Hanke dazu ein, sich gerade in der Adventszeit ganz persönlich Zeit zu nehmen, um die Nähe zu Jesus Christus zu suchen und zu finden, beispielsweise in einer täglichen Zeit der Besinnung und des Gebets oder der Schriftlesung. Der Advent wolle dazu motivieren, „mit anderen zusammen Weggemeinschaften des Glaubens zu bilden und so dem Kommen des Herrn den Weg zu bereiten.“

Das Hirtenwort im Wortlaut und Adventsgedanken des Bischofs als Video



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