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27.07.2016

„Wandere mit den Füßen – pilgere mit dem Herzen “

Auf Einladung des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt pilgerten knapp 20 Teilnehmerinnen mit Begleitung der erfahrenen Pilgerführerin Elisabeth Graf auf dem Jakobusweg. pde-Foto: Heidi Maier (KDFB)

Auf Einladung des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt pilgerten knapp 20 Teilnehmerinnen mit Begleitung der erfahrenen Pilgerführerin Elisabeth Graf auf dem Jakobusweg. pde-Foto: Heidi Maier (KDFB)

Eichstätt. (pde) - Unter dem Motto „Im ersten Schritt liegt der ganze Weg. Aufbrechen – der Sehnsucht folgen, Aufbrechen – Neues wagen!“ pilgerten knapp 20 Frauen gemeinsam ein Wegstück des Jakobuswegs. Der KDFB-Diözesanverband Eichstätt hatte passend zu seinem Jahresthema „LebZeiten“ eingeladen, innezuhalten im betriebsamen Alltag und eine nachmittägliche Pilgerzeit als Geschenk für sich zu genießen.

„Pilgern ist spirituelles Unterwegssein, Zeit zu haben bewusst langsam zu gehen, achtsam Gottes Schöpfung wahrzunehmen, kulturelle Zeugnisse zu sehen, Begegnung mit anderen Pilgern zu erleben sowie Orientierung und Hilfe im eigenen Leben zu finden“, betonte Studien- und Wanderreiseleiterin Elisabeth Graf aus Eichstätt zu Beginn beim Startpunkt in der Frauenbergkapelle in Eichstätt. Sie informierte die Teilnehmerinnen über den heiligen Jakobus, einen der auserwählten Jünger Jesu, sowie die Entwicklung des Pilgerwegs nach Santiago de Compostela und dessen Bedeutung. Zum Aufbruch spendete sie mit „guten Gedanken“ den Pilgersegen und überreichte jeder Pilgerin eine Muschel als das Symbol des Jakobswegs. „Ursprünglich galt die Muschel als Zeichen für vollendete Pilgerschaft, heute ist es neuer Brauch, sie bereits zum Aufbruch auszugeben, damit sich die Pilger erkennen und Unterstützung erhalten“, so die Pilgerführerin.

Graf, die bereits selbst seit über 30 Jahren auf dem Jakobsweg unterwegs ist, gestaltete die gemeinsame Wegstrecke mit Textimpulsen. Die Teilnehmerinnen erlebten im Gehen, wie das Pilgern auf dem Jakobusweg zahlreiche Metaphern zum eigenen Lebensweg bietet, wie z. B. angenehmes unbeschwertes Voranschreiten aber auch beschwerliche mühsame Wegstrecken. Pilgern sei im Unterschied zum Wallfahrten oder einer einfachen Wanderung „Gehen um frei zu werden“ und bewege dazu, über sich selbst, den eigenen Glauben und den persönlichen Lebensweg nachzudenken, erläuterte Graf.
 



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