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26.08.2013

Trauer um Erich Medl

Eichstätt. (pde) – Um Erich Medl trauern die Mitglieder des Sachausschuss Behindertenseelsorge des Diözesanrates Eichstätt und die Mitarbeiter der Behindertenpastoral im ganzen Bistum. Der 58-jährige Weißenburger Rollstuhlfahrer starb vor wenigen Tagen nach schwerer Krankheit. Medl hatte sich in vielfacher Hinsicht für die Anliegen von Menschen mit Behinderung eingesetzt. Er engagierte sich vor allem im Bereich "bauliche Barrierefreiheit von kirchlichen Einrichtungen". Dafür hatte er im ganzen Bistum Eichstätt Kirchen und Pfarrhäuser aufgesucht, um diese auf behindertengerechte Zugänge zu untersuchen. Anschließend präsentierte er in Vorträgen im Sachausschuss die entsprechenden Analysen und Vorschläge. Der Weißenburger gehörte dem Vorstand des Sachausschusses Behindertenseelsorge an, deren Mitbegründer er gewesen war. Dort war er nach den Worten des Diözesanverantwortlichen in der Behindertenpastoral, Pfarrer Alfred Grimm, „ein sehr aktives und eifriges Mitglied“. Der Vorsitzende des Sachausschusses, Günter Einsiedel, sieht im Tod von Medl einen menschlichen wie fachlichen Verlust und zeigt sich gleichzeitig dankbar für seine Beiträge für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Vorstandsmitglied Helmut Krauß aus Treuchtlingen würdigt Medls besonderen Einsatz für Menschen mit Handicap, die zu Hause wohnen. Zudem sei es seiner Sorge um rollstuhlgerechte Eingänge an Kirchen und Pfarrheimen zu verdanken, dass jetzt den Betroffenen der barrierefreie Zugang zu diesen Gebäuden möglich ist.



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