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08.07.2003

Spendenrekord für weltweite Hilfe der Caritas - Noch nie kam so viel Unterstützung aus dem Bistum Eichstätt wie in 2002

Eichstätt. (pde) - Ein Rekordergebnis bei den Spenden für die weltweite Caritashilfe verzeichnet der Caritasverband für die Diözese Eichstätt für das Jahr 2002. Mit 1.251.606,92 Euro hat die Bevölkerung aus dem Bistum Eichstätt die Not- und Katastrophenhilfe von „Caritas international“, der Auslandsabteilung des Deutschen Caritasverbandes, unterstützt. Dies ist das höchste Spendenergebnis in der 85-jährigen Geschichte des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt. Gut eine Million Euro überwiesen Spendenwillige aus dem Bistum direkt an die Freiburger Caritaszentrale, 242.485 Euro leitete der Eichstätter Verband nach eigenen Spendenaufrufen weiter.

Mit rund 670.000 Euro kam über die Hälfte der Spenden den Opfern der Hochwasserkatastrophe in Deutschland und Osteuropa zugute und hiervon wiederum über 258.000 Euro gezielt für Betroffene in Deutschland. In Katastrophenfällen wird die Caritas-Auslandshilfe auch im Inland aktiv. Klöster im Bistum Eichstätt, die von jeher große Offenheit für weltweite Not zeigen, haben 300.000 Euro frei verfügbare Spenden für internationale Hilfe gegeben. Für die Unterstützung der unter einer Hungersnot im Südlichen Afrika leidenden Menschen wurden gut 82.000 Euro aufgebracht. Die Spenden im vergangenen Jahr übertrafen somit noch die großzügigen Überweisungen von 2.203.212,39 Mark im Jahr 1999. Davon waren damals alleine 1,2 Millionen Mark für die Opfer des Kosovo-Konfliktes bestimmt.

„Das Ergebnis ist großartig. Neben den sehr hohen Spenden bei den Sammlungen für die Caritasarbeit im Bistum haben die Menschen auch noch viel Herz für die Opfer des Hochwassers und anderer humanitärer Not auf der ganzen Welt gezeigt“, freut sich der Eichstätter Caritasdirektor Willibald Harrer.

Auch auf Bundesebene hat der Deutsche Caritasverband in 2002 das höchste Spendenergebnis für seine weltweite Hilfe erzielt. Von seinen Gesamtspendeneinnahmen in Höhe von 74,5 Millionen Euro entfielen 59,1 Millionen auf die Fluthilfen. „Mit den Spenden für die Flutopfer können wir langfristig und umfassend in den betroffenen Gebieten helfen. Uns kann es nicht allein darum gehen, einfach den Zustand vor der Flut wiederherzustellen. Wir bieten weitergehende Hilfen für Menschen in sozialer Not an“, beschreibt der Leiter von Caritas international, Dr. Martin Salm, optimistisch die Perspektiven dank der Spendenbereitschaft. Salm zeigte sich aber auch mit dem Spendenergebnis für andere Teile der Welt zufrieden. Für die Dürreopfer im Südlichen Afrika gingen im vergangenen Jahr über 3 Millionen Euro ein.

 



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