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26.04.2005

Spenden für die Gesundheit von Müttern erbeten - Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerkes vom 2. bis 15. Mai

Eichstätt. (pde) – Mütter bei Belastungen, Krankheiten und Sorgen nicht allein lassen, diesem Anliegen dient die Sammlung für das Müttergenesungswerk. Die Spendenaktion erstreckt sich erstmals über einen Zeitraum von zwei Wochen: vom 2. bis 15. Mai. Im Bistum Eichstätt werden sich erneut Ehrenamtliche aus den Pfarreien und Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes dafür engagieren. „Wir werden keine familien- und kinderfreundliche Gesellschaft sein, wenn wir uns nicht ganz besonders um diejenigen kümmern, die in der Familie und für sie so vieles leisten: die Mütter.“ Mit diesen Worten bittet die Frau des Bundespräsidenten, Eva Luise Köhler, um Unterstützung der diesjährigen Haus- und Straßensammlung des Müttergenesungswerkes (MGW), dessen Schirmherrin sie ist.

Das Müttergenesungswerk setzt sich gezielt dafür ein, dass Mütter, die aus unterschiedlichen Gründen in krank machende Lebenssituationen geraten, frühzeitige und problemlose Beratung und Hilfe sowie gezielte frauenspezifische Gesundheitsangebote bei einer Mütter- oder Mutter-Kind-Kur erhalten. „Die langjährigen Erfahrungen aus der direkten Arbeit der Kureinrichtungen sowie der Beratungs- und Vermittlungsstellen machen täglich deutlich, wie dringend notwendig dieses Gesundheitsangebot ist. Die Nachhaltigkeit und der gesundheitliche Erfolg dieser mütterspezifischen Maßnahmen wurden in mehreren Studien wissenschaftlich belegt“, erläutert Dorothea Göbl, zuständige Referentin beim Caritasverband für die Diözese Eichstätt. Umso mehr bedauert sie, dass „Sparmaßnahmen der Krankenkassen durch zunehmende Ablehnungen von Anträgen auf Kuren den Müttern leider den Zugang zu diesen Maßnahmen erschweren“. Deshalb sei es neben dem Sammeln von Spenden auch wichtig, in der Öffentlichkeit auf die gesundheitliche Situation von Müttern und Kindern aufmerksam zu machen und die Mütter auf die Unterstützung bei der Kurbeantragung durch die Beratungsstellen der Wohlfahrtverbände hinzuweisen. Der Caritasverband Eichstätt bietet diese in seinen neun Außenstellen in Herrieden, Nürnberg, Weißenburg, Wemding, Schwabach, Roth, Neumarkt, Eichstätt und Ingolstadt an.

„Mütter organisieren den Alltag, vermitteln Freude und Zuversicht, damit sich ihre Kinder geborgen fühlen. Sie sind der Mittelpunkt der Familie“, wird in einem Faltblatt des Müttergenesungswerkes betont. Und das gelinge Müttern am besten, wenn sie in einer Krise „aufgefangen werden“. Dann seien Mütter- und Mutter-Kind-Kuren eine große Hilfe: „Sie können entlastend, vorbeugend und regenerierend wirken“, erklärt Dorothea Göbl deren vielseitige Bedeutung und Wirkung. Allerdings seien durch die Reformen im Gesundheitswesen die finanziellen Belastungen bei Inanspruchnahme einer Kur gestiegen. Viele Familien könnten diese Belastungen nicht tragen. Hier helfen die Wohlfahrtsverbände mit Spendengeldern.

Im Jahr 2004 wurden in der Diözese Eichstätt 4.551,35 Euro für Mütter im Bistum gesammelt. An einer Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme in einer Einrichtung des Müttergenesungswerkes nahmen 2004 insgesamt 166 Mütter mit 241 Kindern aus der Diözese Eichstätt teil. Weitere Informationen gibt es unter „ www.muettergenesungswerk.de“.

 



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