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25.05.2020

„Selig, die Frieden stiften“: Renovabis-Pfingstaktion stellt Ukraine in den Blickpunkt

Auf Frieden in der Ukraine hofft auch die griechisch-orthodoxe Schwester Symeona, Militär- und Krankenhausseelsorgerin in einem Militärdorf nahe der Stadt Dnipro. pde-Foto: Markus Nowak/Renovabis

Eichstätt. (pde) – Zur Unterstützung der Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa durch Gebet und Spende bei der Renovabis-Kollekte am Pfingstsonntag haben die deutschen Bischöfe aufgerufen. „Gerade die Kirche leistet wichtige Beiträge für Verständigung und eine friedliche Entwicklung“, heißt es in einem von Bischof Gregor Maria Hanke mitunterzeichneten Schreiben an die Pfarreien.

Mit dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9) – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“ stellt Renovabis in der diesjährigen Pfingstaktion eine Kernbotschaft der Bergpredigt in den Mittelpunkt. Anhand von Beispielen aus der Ukraine wird aufgezeigt, welche Bemühungen die Kirchen und andere gesellschaftliche Akteure unternehmen, damit Frieden möglich wird.

Mit gutem Grund haben nach den Worten der Bischöfe die weltkirchlichen Hilfswerke ihre Aktionen im laufenden Kirchenjahr unter das gemeinsame Motto „Frieden leben“ gestellt. „Damit zeigen sie die Solidarität der Katholiken in Deutschland mit allen, die von Unfrieden betroffen sind.“ Auch in Europa sei Frieden keine Selbstverständlichkeit. Viele Länder im Osten des Kontinents seien 30 Jahre nach dem Ende der kommunistischen Gewaltherrschaft innerlich zerrissen, manche auch äußerlich bedroht. „Gewaltbelastete Vergangenheit und aktuelle Konflikte gefährden die Zukunft“, stellen die Bischöfe fest.

Das Bistum Eichstätt hat durch das ostkirchliche Priesterseminar Collegium Orientale enge Verbindungen zum diesjährigen Renovabis-Schwerpunktland. Rektor Oleksandr Petrynko weist darauf hin, dass in seiner Heimat Ukraine seit Herbst 2014 ununterbrochen Kriegszustände herrschen mit bereits mehr als 13.000 Toten, Millionen von Binnenflüchtlingen und viel Elend und Not an Seele und Leib. „Wenn sich dazu auch noch die Ängste vor dem Coronavirus gesellen, stehen die Menschen vor echten existenziellen Herausforderungen“, sagt Petrynko. Der große Traum der Ukrainer sei, „dass der Friede wieder kommt und dieser wieder das Leben bestimmt und ermöglicht“.

Da wegen der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste momentan nur eingeschränkt stattfinden, bitten die Bischöfe neben der Renovabis-Kollekte am Pfingstsonntag, 31. Mai, sowie in den Vorabendmessen am Samstag, 30. Mai, auch um Spenden direkt an das Hilfswerk. Gespendet werden kann online unter www.renovabis.de/pfingstspende oder per Banküberweisung: IBAN DE94 4726 0307 0000 0094 00 (Bank für Kirche und Caritas eG), Stichwort „Pfingstspende“.

Weitere Informationen zur Renovabis-Pfingstaktion unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.



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