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20.10.2020

Segen bringen, Segen sein: Sternsingen unter Corona-Bedingungen

Eichstätt. (pde) – Auch in den Zeiten der Coronapandemie sollen sie Hoffnung und Segen zu den Menschen bringen: die Sternsinger. Die Aktion Dreikönigssingen 2021 steht dieses Mal unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“.

Die Aktion Dreikönigssingen 2021 soll trotz der Coronapandemie stattfinden. Hinweis: Die abgebildeten Sternsinger gehören zu einer Bezugsgruppe. pde-Foto: Stefanie Wilhelm/Kindermissionswerk.

Kinder und Jugendliche sind dazu aufgerufen, unter den entsprechenden Schutzmaßnahmen zu Beginn des kommenden Jahres Teil der Aktion Dreikönigssingen zu werden.

Da sich viele im Bistum Eichstätt fragen würden, wie das Sternsingen angesichts der aktuellen Herausforderungen der Coronapandemie stattfinden könne, möchten die Verantwortlichen in der Diözese die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermutigen: „Gerade in dieser Zeit ist der Segen, den die Kinder als Könige verkleidet in die Häuser bringen, ein besonderes Zeichen der Hoffnung und des Trostes“, schreiben sie in einem Brief an die Beteiligten. Entscheidend seien Schutzmaßnahmen, das Einhalten amtlicher Corona-Bestimmungen und gegenseitige Rücksichtnahme.

Dazu stellt das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ unter www.sternsinger.de Tipps und Materialien bereit, die bei der sicheren Vorbereitung und Durchführung der Aktion helfen. Unter anderem finden sich dort ein anpassbares Hygienekonzept, ein Leitfaden und Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wegen der Einschränkungen durch die Coronapandemie wird es dieses Mal keine zentrale diözesane Aussendungsfeier geben. Bischof Gregor Maria Hanke wird zum Abschluss der Aktion eine Dankmesse mit einer Sternsingergruppe im Eichstätter Collegium Orientale feiern. Dort leben unter anderem auch Studenten aus der Ukraine – dem Beispielland der Aktion Dreikönigssingen 2021. In der Ukraine wachsen zahlreiche Kinder ohne Vater, Mutter oder beide Elternteile auf, weil diese im Ausland arbeiten. Studien zeigen, dass die längere Abwesenheit der Eltern den Kindern emotional und sozial schadet. Sie fühlen sich verlassen und vernachlässigt, haben häufig Probleme in der Schule.

Um Projekte für diese und weitere Kinder zu unterstützen, werden rund um den 6. Januar im Bistum Eichstätt wieder einige tausend Jungen und Mädchen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige in den Pfarrgemeinden unterwegs sein. Sie wünschen den Menschen Gottes Schutz und schreiben den Segenspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus – kurz C+M+B) an die Haustüren. Dabei sammeln sie Spenden. In der Diözese Eichstätt steht die Sternsingeraktion wieder im Zeichen der Solidarität mit der Partnerdiözese Poona sowie den aus Poona hervorgegangenen Diözesen Nashik und Sindhudurg. Die Partner in Indien können die Hälfte der hier gesammelten Spenden für verschiedene Projekte beim Kindermissionswerk beantragen.

Aktuelle Informationen rund um das Thema Sternsingen im Bistum Eichstätt gibt es unter www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.



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