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04.06.2009

Regens Dr. Josef Gehr wechselt nach Rom - Christoph Wölfle übernimmt Nachfolge im Bischöflichen Seminar

Eichstätt. (pde) – Der Regens des Bischöflichen Seminars, Dr. Josef Gehr (50) wechselt zum 1. September an die römische Kurie. Er folgt einem Ruf an die Kleruskongregation. Sein Nachfolger als Leiter des „Collegium Willibaldinum“ wird der derzeitige Pfarrer von Roßtal, Christoph Wölfle (41). Bischof Gregor Maria Hanke OSB wird ihn zum 1. September zum Regens ernennen.

Einen Wechsel wird es auch in der Aufgabe des Sprituals am Seminar geben. Lorenz Gadient (50), der diesen Dienst bisher versah, wird Krankenhausseelsorger am Klinikum in Ingolstadt, sein Nachfolger als Spiritual am Priesterseminar wird der bisherige Ingolstädter Klinikseelsorger, Pius Schmidt (65).

Josef Gehr wurde 1989 zum Priester geweiht. Nach Einsätzen in der Pfarrseelsorge und einem weiterführenden Studium in München wurde er 1996 Domvikar sowie Diözesanrichter und Ehebandverteidiger am Offizialat in Eichstätt. Von 1998 bis 2002 bekleidete er das Amt des Vizeoffizials. Die Leitung des Seminars übernahm Gehr im Jahr 2002.

Christoph Wölfle wurde 2002 in Eichstätt zum Priester geweiht. Er war zunächst Kaplan in Schwabach und Münsterkaplan in Ingolstadt. Im September 2003 ernannte ihn der damalige Eichstätter Bischof Dr. Walter Mixa zum Bischofssekretär und im Januar 2004 zum Domvikar. Die Pfarrei Roßtal leitet er seit 2006.

Pius Schmidt wurde 1975 zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Pleinfeld und Nürnberg/Heiligste Dreifaltigkeit war er von 1979 bis 1986 als Subregens im Eichstätter Priesterseminar tätig. 1986 wechselte er als Spiritual in das Kloster St. Josef in Neumarkt. 1995 übernahm er die Leitung des Diözesanexerzitienhauses Schloss Hirschberg. 2001 wechselte er als Pfarrer nach Böhmfeld, 2004 in die Klinikseelsorge nach Ingolstadt.

Lorenz Gadient stammt aus Luzern. Dort absolvierte er auch sein Studium der Theologie und der Kirchenmusik und wurde 1986 in Basel zum Priester geweiht. Bis 1990 war er als Vikar in seiner Heimatdiözese im Einsatz. Ein weiterführendes Studium der Philosophie und Dogmatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München schloss er 1997 mit der Promotion ab. Von 1997 bis zu seiner Ernennung zum Spiritual in Eichstätt im Jahr 2002 war er Kaplan im Erzbistum München und Freising. Für seine Aufgaben im Bistum Eichstätt wurde Lorenz Gadient vom Bischof der Diözese Basel, Kurt Koch, freigestellt.