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08.08.2018

Pontifikalamt zum Patrozinium an Mariä Himmelfahrt im Eichstätter Dom

Eichstätt. (pde) –  Am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel am Mittwoch, 15. August, zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke ein Pontifikalamt im Eichstätter Dom. An diesem Tag feiern die Gläubigen der Diözese auch das Patrozinium der Domkirche. Die Eucharistiefeier beginnt um 9 Uhr. Ein Ferienchor der Dommusik unterstützt von den Dombläsern singt die „Missa buccinata für Chor und Bläser“ von Christian Heiß. Weiterhin kommen zur Aufführung eine „Halleluja-Coda“ von Hans Leo Hassler, ein „Ave Maria“ von Tomas L. da Victoria sowie die Motette „Cantate Domino für Chor und Bläser“ von Christian Heiß. Außerdem findet um 11 Uhr ein Pfarrgottesdienst im Dom statt. Bei allen Gottesdiensten werden die mitgebrachten Kräuter und Blumen gesegnet.

Das Hochfest Mariä Himmelfahrt geht auf eine frühkirchliche Tradition zurück. Im Mittelpunkt des Hochfestes steht die innige Beziehung Marias zu ihrem Sohn Jesus. Himmelfahrt bedeutet, dass sie nach Beendigung ihres irdischen Lebens in den Zustand gelangt sei, in den die übrigen Gläubigen erst nach der Auferstehung am Jüngsten Tag kommen werden. Die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erklärt.

Nach altüberliefertem Brauch werden an diesem Tag spezielle Kräuterbuschen geweiht. Die Heilkräuter werden als Zeichen für die Schönheit der Schöpfung in den Gottesdienst gebracht und gesegnet. Durch sie soll Gott den Menschen Gesundheit und Freude schenken, heißt es im Segensgebet.

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