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26.09.2013

„One of us“: Weitere 1300 Unterschriften für die Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens

Eichstätt. (pde) – Listen mit insgesamt weiteren 1300 Unterschriften konnten die Eichstätter Organisatoren der Initiative „Einer von uns“ nun an die deutsche Zentrale der Europäischen Bürgerinitiative senden. Zusammen mit den 1400 im Rahmen der Willibaldswoche gesammelten Unterschriften erhöht sich die Gesamtzahl auf jetzt 2700. Nicht gezählt sind jedoch Unterschriften, die auf der Internetseite der Initiative direkt abgegeben wurden oder von lokalen Unterstützern in den Pfarreien und Verbänden des Bistums direkt nach Berlin gesandt wurden.

Damit sich die europäische Kommission mit dem Anliegen der Bürgerinitiative beschäftigt, sind eine Million Unterschriften aus mindestens sieben EU-Ländern notwendig. In Deutschland müssen insgesamt 75.000 Unterschriften gesammelt werden. Mit Stand vom 24. September ist das Ziel mit über 1,1 Millionen Unterschriften in Europa, davon etwa 90.000 in Deutschland zwar nominell schon erreicht, allerdings rechnen die Organisatoren mit zahlreichen ungültigen Unterschriften. Die Anforderungen des Gesetzgebers sind hoch: Bei jeder Unterschrift muss der vollständige Name mit Postanschrift, Geburtsdatum und Geburtsort verzeichnet sein. Bei Schätzungsweise 20 Prozent der Eintragungen ist mit der Ungültigkeit zu rechnen. Um das Quorum sicher zu erreichen, ruft die deutsche Repräsentantin der Europäischen Bürgerinitiative „Einer von uns“, Hedwig von Beverfoerde, weiterhin dazu auf, Unterschriften zu sammeln. Sie betont aber auch: „Je mehr Unterstützer wir haben, desto eher werden wir in Brüssel gehört werden. Deshalb bitte ich Sie: Sammeln Sie weiter Unterschriften!“

Auch der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat die Gläubigen im Bistum Eichstätt bereits mehrfach zur Unterstützung der Kampagne aufgerufen: "Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele mit ihrer Unterschrift daran beteiligen und somit ein Zeichen für die Würde des menschlichen Lebens von Anfang an setzen".

Das Ziel von "One of Us" – zu Deutsch: Einer von uns – ist der Schutz des menschlichen Lebens und der menschlichen Würde von der Zeugung an. Die Initiative fordert einen Finanzierungsstopp aller Aktivitäten, in deren Zusammenhang Embryonen zerstört werden. Dies betrifft besonders die Bereiche Forschung, Entwicklungshilfe und öffentliche Gesundheit. Die Bürgerinitiative "One of Us" wird von Kirchen, Politikern sowie Abgeordneten des Europäischen Parlaments unterstützt. Eine zentrale Koordinationsstelle in Brüssel leitet die Kampagne.

In zahlreichen Kirchen des Bistums Eichstätt liegen die Unterschriftenlisten weiterhin aus.  Die Frist zur Eintragung endet am 31. Oktober, bis 2. November müssen die Listen zur Deutschen Koordinationsstelle in Berlin gesandt werden. Die Petition kann auch im Internet unter "www.oneofus.eu/de" unterzeichnet werden. Die Kampagne kann auch auf Facebook verfolgt werden: "https://www.facebook.com/1.von.uns".



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