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13.11.2019

Offizielle Zwischenstation auf dem Jakobsweg: Pilgerstempel an der Nikolauskirche in Pfünz

Bürgermeister Roland Schermer (2. v.r.) übergibt den Stempel an Kirchenpflegerin Rita Murböck. links Helmut Drieger (2. Bürgermeister), rechts Domkapitular Reinhard Kürzinger, hinten Rupert Murböck.

Bürgermeister Roland Schermer (2. v.r.) übergibt den Stempel an Kirchenpflegerin Rita Murböck. links Helmut Drieger (2. Bürgermeister), rechts Domkapitular Reinhard Kürzinger, hinten Rupert Murböck. pde-Foto: Gabi Gess (kiz)

Eichstätt/Walting. (pde) – Pilger auf dem Jakobsweg können es sich jetzt auch offiziell bestätigen lassen, wenn sie an der St. Nikolauskirche in Pfünz (Gemeinde Walting) vorbeigekommen sind. Im Beisein des Leiters der Wallfahrts- und Tourismuspastoral der Diözese Eichstätt, Domkapitular Reinhard Kürzinger, wurde der neue Stempel auf dem ostbayerischen Jakobsweg offiziell in Betrieb genommen.

Der Stempelabdruck zeigt das Bild der Filialkirche St. Nikolaus in Pfünz vor einer stilisierten Jakobsmuschel. Außerdem umgibt die Darstellung der Schriftzug „Ostbayerischer Jakobsweg – St. Nikolaus – Pfünz-Walting“.

Kürzinger erwartet insbesondere zahlreiche Radfahrer an der Kirche, die auch am berühmten Altmühlradweg liegt. Er zeigte sich erfreut über das Engagement der Gemeinde Walting, vertreten durch den ersten Bürgermeister Roland Schermer und den zweiten Bürgermeister Helmut Drieger.

In jedem Pilgerort erhalten Pilger auf dem Jakobsweg einen Stempel in ihren Pilgerpass, der den dortigen Aufenthalt dokumentiert. Ausgestellt werden die Stempel für den Pilgerpass in den Pfarrämter der Kirchen und Klöster, den Pilgerstätten oder Pilgerherbergen oder in Tourismusbüros. Diese Stempel dienen vielen Pilger als wertvolles Andenken an ihre Pilgerreise. Der Pilgerpass ist ferner eine Voraussetzung, um in den Pilgerherbergen in Spanien, der Schweiz und Frankreich Aufnahme zu finden.