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30.11.2018

Ökumenisches Umwelttreffen in Pappenheim: Kirchen nehmen E-Mobilität in den Blick

Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche beim Umweltreffen in Pappenheim. pde-Foto: Bernd Grünauer

Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche beim Umweltreffen in Pappenheim. pde-Foto: Bernd Grünauer

Eichstätt. (pde) – Die Elektromobilität stand im Mittelpunkt eines Vernetzungstreffens von Vertretern kirchlicher Einrichtungen aus ganz Bayern, die ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (European Management und Audit Scheme) betreiben. Bei der Veranstaltung im Evangelischen Bildungszentrum Pappenheim ging es unter anderem um die Frage, wie Diakonie und Caritas E-Mobilität wirtschaftlich einsetzen können.

Johannes Beck, Geschäftsführer der Diakonie Donau-Ries, und E-Mobilität-Berater Matthias Schwarz stellten als Beispiel die Umstellung der Pflegedienstfahrzeugflotte auf E-Autos in der Diakonie vor. „Insbesondere die finanziellen Einsparungen bei Betrachtung des Lebenszyklus eines E-Autos und beim Tanken des eigenerzeugten Ökostroms überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, berichtet Lisa Amon, Nachhaltigkeitsreferentin der Diözese Eichstätt. Die Umstellung auf E-Autos werde auch sehr positiv von den Beschäftigten bewertet. „E-Auto fahren macht einfach Spaß und ist auch noch gut für die Umwelt“, sagte Schwarz. Gerade der Aspekt der Vorbildfunktion kirchlicher Einrichtungen im Bereich Schöpfungsverantwortung werde durch die Umstellung auf E-Autos sichtbar und erhöhe somit die Glaubwürdigkeit kirchlichen Handelns im Umweltbereich.

Der kollegiale Austausch über das Umweltengagement der eigenen kirchlichen Einrichtung bildete einen weiteren Schwerpunkt des Treffens. Lisa Amon informierte unter anderem über die von den deutschen Bischöfen im Herbst verabschiedeten Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die deutschen Diözesen. Umweltbeauftragter Bernd Brinkmann stellte das Klimaschutzkonzept der evangelisch-lutherischen Landeskirche Bayern vor.