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19.01.2003

Ökumenischer Gottesdienst im Dom zu Eichstätt - „Jahr der Bibel“ feierlich eröffnet

Eichstätt. (pde) – Der katholische Eichstätter Diözesanbischof Dr. Walter Mixa und der evangelische Regionalbischof Dr. Karl-Heinz Röhlin haben im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes im Dom zu Eichstätt feierlich das Jahr der Bibel 2003 eröffnet. In seiner Predigt erinnerte Röhlin an die unendliche Würde des Menschen und die Liebe Gottes, die in der heiligen Schrift eindrucksvoll bezeugt werden.

Röhlin nannte die Rechtfertigungslehre einen „Schlüssel für das rechte Verständnis der Heiligen Schrift“. Die Reformatoren um Martin Luther betonten die grenzenlose Liebe Gottes zum Menschen: Nicht die eigenen Leistungen, nicht sein Erfolg, seine Gesundheit oder die Zugehörigkeit eines Menschen zu einem bestimmten Volk oder einer bestimmten Gruppe sind es, die diesen wertvoll machen. Röhlin: „Der Mensch – wie er geht und steht – ist von Gott angenommen und geliebt: Der eigentliche Mensch. Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Erst 1999 haben die römisch-katholische Kirche und die evangelische Kirche in der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ diesen Konsens formuliert. Bei allen Unterschieden hätten sie so einen gemeinsamen „Schlüssel“ zur Heiligen Schrift.

Im Rahmen des Gottesdienstes wurden an alle Mitfeiernden Kärtchen mit aufgedruckten Bibelworten ausgeteilt. Sie sollen diese in ihren Geldbeutel stecken, aber auch „zu Herzen nehmen“.

 



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