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26.03.2018

Neun neue ehrenamtliche HospizhelferInnen ausgebildet

Nach der Übergabe der Urkunden an die Teilnehmer des Hospizkurses stellten sich alle zum Gruppenbild: (vorne von links) Barbara Hilpoltsteiner, Gisela Rackl, Nadja Spandl, Marie-Luise Schlögl sowie (hinten von links) Elfie Bittner, Ros

Nach der Übergabe der Urkunden an die Teilnehmer des Hospizkurses stellten sich alle zum Gruppenbild: (vorne von links) Barbara Hilpoltsteiner, Gisela Rackl, Nadja Spandl, Marie-Luise Schlögl sowie (hinten von links) Elfie Bittner, Rosa Störmer, Christoph Dukat, Kursleiterin Carmen Pickl, Kursleiterin Regina Sterz, Roswitha Haag, Renate Halbig Pflaumer. Daneben Diözesanoberin Cécile Bergmann und Kursleiter Martin Alsheimer. Foto: Michael J. Dremel

Eichstätt - Im Juni vor einem Jahr startete der Qualifizierungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter. Neun Teilnehmer haben ihn nun erfolgreich abgeschlossen. Die Kursleiter Carmen Pickl, Regina Sterz und Martin Alsheimer sowie die Diözesanoberin der Eichstätter Malteser, Cécile Bergmann, haben im Rahmen eines feierlichen Abschlusstreffens die Urkunden überreicht und freuen sich nun auf die Verstärkung des Teams des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes/Trauerarbeit der Malteser in der Diözese Eichstätt.

Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter entlasten, begleiten und unterstützen Patienten und deren Angehörige auf Wunsch. Der Umgang mit Schwerkranken erfordert Mitgefühl, Achtsamkeit und Sensibilität. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, sich mit der eigenen Endlichkeit und den persönlichen Erfahrungen von Krankheit, Tod und Trauer auseinanderzusetzen.

Die Ausbildung umfasste einen Grund- und einen Aufbaukurs. Ein neuer Grundkurs startet am 5. Juni 2018 und dient der ersten Orientierung, ob man in das Vertiefungsseminar einsteigen möchte. In diesen lernen die Teilnehmer zum Beispiel Grundlegendes über den Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen. Sie üben sich in Kommunikation in Krisen und mit demenzerkrankten Menschen am Lebensende. Weitere Themen sind unter anderem Patientenrechte, spirituelle Fragen und Trauerarbeit. Wer Hospizbegleiter werden will, muss sich auch selbst intensiv mit Sterben und Tod beschäftigen und in der Ausbildung eigene Verlust- und Abschiedssituationen reflektieren. Jeder, der Interesse an diesem ehrenamtlichen Engagement hat, ist herzlich willkommen zu den Informationsabenden, am 17. April in Denkendorf, 2. Mai in Eichstätt und 7. Mai in Beilngries.Anmeldungen sind ab sofort möglich unter (08421) 98 07 – 77 oder E-Mai: hospizdienst.eichstaett(at)malteser(dot)org.