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29.09.2010

Neue Perspektiven für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt - Bischof Gregor Maria Hanke zum Wechsel des Stiftungsratsvorsitzenden und Magnus Cancellarius

Eichstätt. (pde) – Neue Möglichkeiten der Weiterentwicklung für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt erwartet Bischof Gregor Maria Hanke von der neuen Stiftungsverfassung und dem Wechsel im Amt des Stiftungsratsvorsitzenden der Katholischen Universität. Wenn die einzige Katholische Universität im deutschen Sprachraum stärker in die „scientific community“ und in das kirchliche Leben in Deutschland einwirken wolle, dürfe sie in kirchlicher Perspektive nicht als lokale Angelegenheit betrachtet werden, schreibt Hanke in einem Brief an die Verantwortlichen, die Lehrenden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule. Er habe die Freisinger Bischofskonferenz wie auch die römische Bildungskongregation überzeugen können, dass dazu die Verantwortlichkeit für die Universität vom Bischof von Eichstätt auf den Vorsitzenden der Bayerischen Bischofskonferenz übergehen muss: „In seiner Person werden alle Bayerischen Bischöfe noch stärker in die Sorge für unsere Katholische Universität einbezogen sein“. Zudem hoffe er – so Hanke -, „dass von der Plattform der Freisinger Konferenz aus ein nachhaltiges Engagement der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt erreicht werden kann“.

Mit dem Inkrafttreten der neuen Stiftungsverfassung am 1. Oktober endet der Dienst des Bischofs von Eichstätt als Magnus Cancellarius und als Vorsitzender des Stiftungsrats der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Vorsitzende der Freisinger Bischofskonferenz, Erzbischof Reinhard Marx, übernimmt dann diese Ämter. Die neue Stiftungsverfassung verbindet die Aufgabe des Stiftungsratsvorsitzenden mit dem Amt des Vorsitzenden der bayerischen Bischofskonferenz. Der Bischof von Eichstätt gehört dem Stiftungsrat als geborenes Mitglied an.

Mit der Übergabe der beiden Ämter an der Katholischen Universität endet auch der Dienst von Dr. Bernd Dennemarck als Bischofsvikar. Bischof Hanke hatte Domvikar Dennemarck 2007 zum Bischofsvikar eingesetzt. In dieser Eigenschaft war er zuständig für die Aufgaben, die der Bischof von Eichstätt als Großkanzler (Magnus Cancellarius) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und als Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Katholische Universität hatte.



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