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21.12.2011

Musik im Gottesdienst: Amt für Kirchenmusik bietet Fortbildungsprogramm an

Neben Kursen zur Gregorianik verzeichnet das neu erschienene Fortbildungsprogramm des Amtes für Kirchenmusik 2012 zahlreiche Angebote für Kantoren, Organisten, Chorsänger und Chorleiter.

Eichstätt. (pde) - Neben Kursen zur Gregorianik verzeichnet das neu erschienene Fortbildungsprogramm des Amtes für Kirchenmusik 2012 zahlreiche Angebote für Kantoren, Organisten, Chorsänger und Chorleiter. Das mittlerweile zehnte Veranstaltungs- und Fortbildungsprogramm des Amtes für Kirchenmusik ist mit 14 Angeboten das bislang umfangreichste. Das Themen-Spektrum in Aus- und Fortbildung ist breiter geworden und trägt damit der Entwicklung in den Pfarreien Rechnung.

Die Reihe startet am 11. und 12. Februar mit einem zweitägigen Grundkurs Gregorianik in Bergen. Der Kurs richtet sich an interessierte Sängerinnen und Sänger, die sich mit dem Gregorianischen Choral in Theorie und Praxis beschäftigen wollen. Kantorenschulungen am 31. März in Roth und am 13. Oktober in Wemding befassen sich mit der Gestaltung von Psalmen, aber auch dem Kantorengesang in der Liturgie im Allgemeinen.

Für Chorleiter gibt es am 17. März in Ingolstadt-Friedrichshofen einen Kurs „Chorleitung und Chorliteratur“. Schlagtechnik, Probenmethodik, Vorbereitung und Aufbau einer Chorprobe und Chorische Stimmbildung sind nur einige der Kursinhalte, die an diesem Nachmittag besprochen werden sollen. Speziell an Leiter von Kinderchören richtet sich die Fortbildung am 22. September im Bistumshaus Schloss Hirschberg. Gerald Fischer, Lehrbeauftragter an der Musikhochschule München und stellvertretender Diözesanmusikdirektor der Erzdiözese München-Freising gibt dabei auch einen Einblick in seine Kompositionspraxis.

An Chorsänger/-innen und Chorleiter/-innen der Diözese Eichstätt richten sich die Kirchenmusikalischen Arbeitstagungen, die am 9. und 10. November, sowie nochmals am 16. und 17 . November im Bistumshaus Schloss Hirschberg stattfinden. Im Verlauf der Tagung wird Chorliteratur aus verschiedenen Epochen vorgestellt und gemeinsam erarbeitet. Außerdem liegt ein großes Gewicht auf der richtigen Stimmbehandlung.

Der Orgel und dem Organistendienst widmen sich eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Bei einem Orgelschnuppertag am 5. Mai geben die Regionalkantoren der Diözese Eichstätt einen Einblick in das Instrument Orgel, zeigen Möglichkeiten und Vielfältigkeit des Instruments und laden zum Ausprobieren ein. Der Orgelschnuppertag findet am gleichen Tag in Weißenburg, Nürnberg-Fischbach, Neumarkt-Hasenheide, Buxheim und Burggriesbach statt. Bei einer Orgelfahrt am 23. Juni wird eine Auswahl der neu erbauten und restaurierten Orgeln der letzten Zeit besucht und erlebt. Start ist an der Benediktinerabtei in Plankstetten. Das Orgelspiel im Gottesdienst ist ferner das Thema von zwei Kursen im September in Gunzenhausen und im Dezember in Berching.

„Offenbarungen 2012“ lautet das Motto der Tage neuer Kirchenmusik vom Samstag, 29. September, bis 14. Oktober, die nach 2006 und 2009 im Jahr 2012 wiederum stattfinden. In allen Diözesen Bayerns und der Erzdiözese Salzburg werden zeitgenössische Werke des 20. und 21. Jahrhunderts in großer Breite zur Aufführung kommen und somit wertvolle Schätze der Gegenwart „offenbart“.

Mit neuer geistlicher Musik befasst sich der Workshop „Holyphon“ am 10. März im Jugendhaus Schloss Pfünz. Stimmbildung, Gitarre, E-Piano/Keyboard, und Querflöte sind nur einige der Themen.

Weitere Informationen beim Amt für Kirchenmusik, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-931, Fax 50-939, E-Mail: kirchenmusik(at)bistum-eichstaett(dot)de und unter „www.bistum-eichstaett.de/kirchenmusik“.