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21.02.2020

Liturgisches Ehrenamt: Fortbildungen und Besinnungstage für Kommunionhelfer

Nicht nur bei Eucharistiefeiern spenden Kommunionhelfer die heilige Kommunion. pde-Foto: Geraldo Hoffmann

Eichstätt. (pde) – Eine Reihe von Qualifizierungsmaßnahmen und Besinnungstagen für Kommunionhelferinnen und -helfer bietet das Liturgiereferat der Diözese Eichstätt an. Einführungskurse für Frauen und Männer, die diesen Dienst in der Kirche vor Ort übernehmen möchten, finden am Samstag, 4. April, und am Samstag, 28. November, im Tagungshaus Schloss Hirschberg statt. Einen Besinnungs- und Fortbildungstag für Kommunionhelfer gibt es am Samstag, 17. Oktober, im Tagungshaus Schloss Hirschberg sowie am Samstag, 7. November, im Pfarrheim Roth. Ein weiterer Termin im März ist bereits ausgebucht.

Mehr als 1400 Frauen und Männer sind als Kommunionhelferinnen und -helfer in der Diözese Eichstätt tätig. Sie spenden bei Eucharistiefeiern die heilige Kommunion und bringen sie in zahlreichen Gemeinden auch Kranken, die nicht an der Messfeier teilnehmen können. Seit 1968 ist in der Diözese Eichstätt der Einsatz dieser „außerordentlichen Spender der heiligen Kommunion“, wie sie vom Kirchenrecht offiziell genannt werden, möglich. „Von der Anzahl her ist diese Aufgabe im Bistum gleichermaßen auf Männer und Frauen verteilt“, sagt Liturgiereferent Werner Hentschel. Sie werden dafür nach einem eintägigen Einführungskurs durch ein Schreiben des Bischofs zu ihrem Dienst in einem bestimmten Pastoralraum oder Seelsorgebereich beauftragt.

Bedingungen zur Zulassung für dieses liturgische Ehrenamt sind ein Mindestalter von 25 Jahren, ein zustimmender Beschluss des Pfarrgemeinderates, eine Empfehlung des zuständigen Pfarrers und die eigene schriftliche Zustimmung zu dieser Beauftragung. Die Beauftragung gilt für vier Jahre und kann jeweils verlängert werden. Zur Fortbildung und zur spirituellen Begleitung sollen die Kommunionhelfer wenigstens alle zwei Jahre an Besinnungs- und Fortbildungstagen teilnehmen. Für die Einführung und Begleitung der Kommunionhelferinnen und -helfer ist im Bistum Eichstätt Liturgiereferent Werner Hentschel zuständig.

In den vergangenen Jahren hat der Bereich der Krankenkommunion an Bedeutung gewonnen, stellt Hentschel fest. „Da es ein anspruchsvoller Dienst ist, wurden besondere Fortbildungsveranstaltungen für Krankenkommunionhelfer eingeführt, um ihren Dienst in Kliniken oder Seniorenheimen besser begleiten zu können.“ Darüber hinaus sind beauftragte Kommunionhelfer auch befugt, das Altarsakrament zu Anbetungsstunden oder Andachten auszusetzen und bei Bedarf beim Austeilen der Asche am Aschermittwoch mitzuwirken.

Weitere Informationen erteilt das Liturgiereferat unter Tel. (08421) 50-294, E-Mail: liturgie(at)bistum-eichstaett(dot)de und im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/liturgie.



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