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02.03.2020

„Liebe schenkt“ - Caritas ruft zu Spenden bei Frühjahrssammlung vom 9. bis 15. März auf

Der Präses des Eichstätter Caritasverbandes, Dompropst Alfred Rottler. pde-Foto: Karl Ferstl (Caritas).

Eichstätt. (pde) – Unter dem Motto „Liebe schenkt“ steht die diesjährige Frühjahrssammlung des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt vom 9. bis 15. März. Mit den Einnahmen werden unter anderen Alleinerziehende, alte Menschen sowie Hilfesuchende in Kleiderkammern und in der Bahnhofsmission unterstützt. Der Leitspruch war bereits im Jahr 2018 eine zentrale Aussage beim 100-jährigen Jubiläum des Verbandes, das unter dem Gesamtmotto „Ohne Liebe ist alles nichts“ stand. „Dabei geht es nicht nur um materielle Geschenke, sondern vor allem auch um Gaben des Herzens wie Zuwendung, Verständnis, Aufmerksamkeit und Wertschätzung“, erklärt Caritaspräses Alfred Rottler in seinem Sammlungsaufruf. Er verweist darauf, dass viele Menschen, besonders auch in den Pfarreien, ihre Mitmenschen durch materielle sowie geistige Gaben unterstützten. „Sie setzen sich für andere ein und helfen, wo sie gebraucht werden. Das ist gelebte Nächstenliebe.“

Liebe schenken könne man, so Rottler, auch durch eine Spende an die Caritas, die „organisierte Nächstenliebe“. Bei ihr suchten täglich viele Menschen Rat und Unterstützung. Die handfeste Hilfe sei dabei eingebettet in eine Haltung von Zuwendung und Respekt. Gerade Personen, die in unserer Gesellschaft oft als störend, überflüssig oder als teure Last empfunden werden, leben nach den Worten Rottlers von wohlwollenden Blicken, Worten und Gesten. „Werden wir alle noch mehr zu schenkenden Menschen, damit es auf der Welt menschlicher zugeht“, bittet der Caritaspräses die Bevölkerung anlässlich der bevorstehenden Sammlung.

Vom Erlös bleiben nach Information der Caritas 40 Prozent in den Pfarreien für deren örtliche soziale Aufgaben, 60 Prozent gehen an den Diözesan-Caritasverband. Dieser will damit zum Beispiel die Bahnhofsmission Ingolstadt fördern, die einen neuen Reise-Begleitdienst für ältere und behinderte Menschen einrichtet. Menschen, die alleine nicht oder nur erschwert mit der Bahn reisen können, sollen von Ingolstadt aus bis München, Nürnberg, Regensburg und Augsburg begleitet werden. Ferner wird im Raum der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof die Küchenzeile erneuert. Für beide Maßnahmen sind insgesamt 10.000 Euro vorgesehen.

Zur Unterstützung von Freizeiten für Alleinerziehende und ihre Kinder sind laut der Caritas für die nächsten Jahre 5.000 Euro eingeplant. Die Caritas-Kreisstelle in Herrieden organisiert jährlich Angebote zu Erholung, Stärkung und zum gegenseitigen Austausch der Betroffenen. Die sechs Kleiderkammern im Bistum verzeichnen nach wie vor eine hohe Nachfrage. Menschen mit geringem Einkommen sind oft auf gebrauchte Kleidung angewiesen. Für diese niederschwelligen Dienste wendet die Caritas pro Jahr 80.000 Euro auf. Die Bewohner der Seniorenheime in Gaimersheim, Ingolstadt St. Pius und Gerolfing können künftig mobiler sein. Für die drei Häuser soll gemeinsam ein behinderten- und rollstuhlgerechter Bus für Ausflüge oder Veranstaltungsbesuche angeschafft werden. Der Zuschuss dafür beträgt 40.000 Euro.

Aufruf des Caritas-Präses Alfred Rottler



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